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Unsere wunderschöne Hausgeburt & was Poledance damit zu tun hat

Dem Tag der Geburt gingen schon unzählige Tage und Wochen voraus, in denen ich regelmäßig Übungswehen mit hartem Bauch hatte. 

Deshalb war es für mich nicht wirklich überraschend, an diesem Morgen mit solch einer aufzuwachen. Doch es kann mir noch einer erzählen so etwas gibt es nicht – es lag von Anfang an eine besondere Art von Spannung in der Luft an diesem Tag. 

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warum eine hausgeburt?

Wir haben uns für eine Hausgeburt entschieden, vor Allem weil wir selbsbestimmt sein wollten. Wir wollten selber entscheiden dürfen, wie, wie lange, unter welchen Umständen und mit welchen Menschen wir die Geburt Zuhause erleben möchten.

 

Unser eigenes Tempo, uns alle Zeit die wir brauchen geben zu dürfen, war uns wichtig. Keiner der uns reinredet einleiten zu müssen, im Krankenhaus spazieren zu müssen oder sonstige Erwartungen von außen.

 

Die Vorstellung im vertrauten Heim unsere Tochter auf die Welt zu bringen und sie direkt nach der Geburt bei uns zu haben und behalten zu dürfen, erschien uns wertvoll. Gemeinsam zu dritt danach im Bett mit dem Baby liegen bleiben, einfach nur zu bonden, war für uns außerdem ein wichtiger Punkt.

 

Wir haben uns vor dieser Entscheidung natürlich über mögliche Risikien informiert. Da die Schwangeschaft gut verlief, schien aber nichts dagegen zu sprechen.

 

Was FÜr die hausgeburt vorbereiten?

Im Vorfeld sollte man einige Dinge griffbereit haben. Diese legt man sich am Besten in einer kleinen Wanne oder Wäschekorb zurecht.

Dazu gehört:

  • 1x Malerflies
  • 2x große Bettlaken
  • 2x große Handtüchter
  • 2x Waschlappen
  • 3x Mullwindeln
  • 1x mittelgroße Schüssel
  • 1x Thermoskanne mit Kaffee (Dammschutz)
  • 1x Wärmflasche
  • Windeln
  • Anziehsachen für das Baby
  • Kamera für die Bilder danach (unsere Lieblingskamera)
  • Düftöle nach Bedarf
  • 1x Packung Flockenwindeln
  • 1x helle kleine Lampe
  • 2x Müllsäcke
  • 1x Einschlagdecke
  • 1x frische Kleidung für die Mama
  • 1x Mutterpass / Versichertenkarte
  • 1x Familienstammbuch der Eltern/Heiratsurkunde

Man sollte im Vorfeld abgeklärt haben wer die U2 beim Kind macht und wie man die Vitamin K Prophylaxe handhaben will.

 

was kostet eine hausgeburt?

Bei unserem Hebammenhaus in Villingen zahlt man für die Hebammen Bereitschaftspauschale 400€. Dies gilt für die ambulante Geburt im Geburtshaus, sowie die Hausgeburt.

Je nach Krankenkasse bekommt man mehr oder weniger anteilig die Kosten hierfür erstattet. Bei unserer Krankenkasse waren es 120€, was sich 2019 jetzt aber auf 300€ schon erhöht hat.

Unser geburtsbericht

Ich dachte mir noch im Bett „ Hm, etwas fühlt sich anders an, ist es etwa heute soweit?“ 

Dem Tag der Geburt gingen schon unzählige Tage und Wochen voraus, in denen ich regelmäßig Übungswehen mit hartem Bauch hatte. 

Deshalb war es für mich nicht wirklich überraschend an diesem Morgen mit solch einer aufzuwachen. Doch es kann mir noch einer erzählen so etwas gibt es nicht – es lag von Anfang an eine besondere Art von Spannung in der Luft an diesem Tag. 

Es war Samstag Morgen und wir gingen wie geplant nach dem Frühstück ins Brillengeschäft um für meinen Mann nach einer neuen Brille zu schauen. Dort war es schon so, dass sich mein Bauch ganz regelmäßig hart machte. Anders als sonst. 

Einen harten Bauch hatte ich schon seit dem 5.Monat immer wieder. Bevorzugt bei  körperlichen oder auch mal emotionalen Anstrengungen. 

Aber an diesem Tag waren sie gehäuft und ohne auf die Uhr zu schauen geschätzt regelmäßig alle halbe Stunde.

 

Doppelt hält besser? 😉

So ging es weiter bis Abends. Mein Mann verabschiedete sich irgendwann ins Büro (Abends planten wir gemeinsam noch einmal Essen zu gehen zu unserem Lieblingsitaliener) und ich schlief noch eine Runde. Etwas, was ich mir die letzten Wochen zuvor schön angewöhnt hatte. Aber der Schlaf war oberflächlich und leicht unruhig. 

Nach dem Aufstehen, ca. 17.00 Uhr ging ich erst einmal unter die Dusche. Auch hier wurde der Bauch ein paar mal gleich hart. Ungewöhnlich. Die Abstände hatten sich also verkürzt.

Aber außer einem hartem Bauch hatte ich nichts. Keine Rückenschmerzen oder Ziehen, kein Druck nach unten. „Naja“, dachte ich mir, „der Schleimpfropf ist ja noch nicht mal abgegangen, da werden es sowieso nur, wie sonst auch, Übungswehen sein.“

Doch kaum aus der Dusche heraus, ich war noch nass, schaute ich auf die Badewanne und entschloß mich doch tatsächlich noch ein Bad zu nehmen. Die ganze Schwangerschaft hatte ich noch kein Bad genommen. Was überkam mich denn jetzt? Aus der Dusche ins Bad?

Ohne lange zu überlegen lies ich das Wasser ein und genoß eine halbe Stunde die Wanne. Währenddessen kam keine einzige Übungswehe mehr. Mein Bauch war Butterweich sozusagen. Ich sprach mit der kleinen Maus, sagte ihr liebevoll, dass sie gerne jederzeit kommen dürfe, wir seien bereit. 

“Aha, also doch keine Hausgeburt in Sicht.“

Bei einem Bad nehmen die „echten Geburtswehen“ ja zu. Da sie bei mir komplett aufgehört hatten wusste ich nun Bescheid. 

Ich beendete das Bad, und richtete mich um einen Spaziergang zu meinem Mann zu machen. Ein Ritual das ich jeden Tag machte in der SS. Spazierengehen min. 45 min-max. 2 Stunden. Das musste einfach immer sein. 

Als ich mir gerade die Zähne putzte, ca 20 Minuten nach dem Bad, es war genau 18.30 Uhr, kam die erste „andere“ Wehe. 

Sie fühlte sich gleich anders an als alles was ich zuvor hatte in der ganzen SS. Eine ganz bestimmte Art Ziehen im Lendenwirbelbereich. Und dennoch, sie war zu leicht, als dass ich dachte dass es nun losginge. 

Aber ab da wurde alle 3 Minuten mein Bauch hart gepaart mit diesem Ziehen im unteren Rücken. 

Glücksgefühle…

Das war nun schon seltsam. Aber ich machte mich auf den Weg zu meinem Mann, Kopfhörer auf die Ohren, Lieblingsplaylist „Happy“ rein und mein Abendspaziergeang im mittlerweile schon dunkeln, ging los. 

Alle 3 Minuten weiterhin regelmäßig kamen die Wehen. Vorsichtshalber atmete ich langsam jedesmal in den Bauch ein und ganz langsam wieder aus. Mehr zu Übungszwecken für die „echte“ Geburt, dachte ich mir. Bis auf ein paar Mal konnte ich während der 45 Minuten Gehen einfach weiterlaufen. 3-4 Mal musste ich nur stehen bleiben um in den Bauch zu atmen. Dies fühlte sich einfach besser an. 

Durch die schöne Musik, die Dunkelheit und überall die weihnachtliche Deko mit unzähligen Lichterketten in den Häusern, nahm mein Spaziergang eine ganz besondere Stimmung an. Ich fühlte mich so unbeschwert und einfach nur glücklich. Mit jeder Wehe lächelte ich in mich hinein. Weh taten sie immer noch nicht. 

Kommen wir zur Stange…

Bei meinem Mann angekommen, kamen weiter alle 3 Minuten diese Wehen. Fabi schaute mich nur an und meinte: „Heute kommt sie“. Ich selber konnte es tatsächlich bis fast zum Schluss nicht einschätzen, ob es nun wirklich losging oder ob es wieder einfach nur ein Tag mit vermehrten Übungswehen wäre, denn sie waren einfach zu erträglich als dass es für Geburt sprach. 

Da dies meine 3. SS war hatte ich noch ungefähr in Erinnerung wie die Wehen die anderen beiden male waren. 

Wir entschieden uns erstmal nicht essen zu gehen, denn selbst, wenn es nur blinder Alarm wäre, so macht es sicher keinen so guten Eindruck, wenn die hochschwangere Frau am Nebentisch alle 3 Minuten tief ein und aus atmet 😉

Zuhause angekommen machten wir uns also ein schnelles Essen und schauten unsere Lieblingsserie. „Attack on Titans“ Jedoch musste ich dann bei jeder aufkommenden Welle mitllerweile aufstehen, weil dies einfach angenehmer auszuhalten war. Tv war somit schnell wieder aus und mein Essen konnte ich nicht einmal zur Hälfte essen. 

Mittlerweile war es ca 20.30 Uhr. 

Da wir eine Hausgeburt planten, konnten wir das Hebammenhaus, was uns bis dahin liebevoll betreute, mit der Bereitschaftsnummer anrufen, wenn die Geburt losginge. Da ich mir aber immer noch nicht sicher war, zog ich einen Anruf weiter hinaus. Unaufdringlich wie ich sein wollte. Denn die Abstände haben sich nicht verkürzt seit halb sieben. Und die Wehen waren vielleicht leicht intensiver nur geworden. 

Soweit so gut. 

Unsere Wohnung zieht sich mit einem offenen Treppenhaus über 3 1/2 Stockwerke, welche von oben bis unten mit langen Metallstangen verbunden sind. 

Und eine dieser Stangen sollte zu meinem besten Freund während der ganzen Eröffnungsphase werden, stellte sich heraus. Die Wehen kamen weiterhin regelmäßig nur die Intensität nahm langsam aber stetig zu. Jedesmal ging ich zur Stange, hing mich Regelrecht daran und tanzte soziusagen mit Hüftschwüngen von links nach rechts. Warum machte ich das? Keine Ahnung, Mein Körper übernahm. Ich entschied mich im Hebammenhaus anzurufen. Es war nun vielleicht ca. 21. Uhr. 

Ich schilderte, dass ich seit 18.30 Uhr prompt im 3 Minutentakt Wehen hätte, ich aber selbst nicht sicher weiß, ob es wirklich losginge denn eigentlich seien sie gut veratembar. Ich wolle keinen Wind um nichts machen, aber zur Sicherheit mal anrufen. Weiterhin Fruchtblase intakt, und kein Schleimpfropfabgang. 

Die Hebamme bat mich in einer Stunde noch einmal Feedback zu geben oder früher, wenn sich etwas ändere. 

In der nächsten Stunde wurden die Wehen schnell intensiver und wie mir schien, auch die Abstände leicht kürzer. Ca 2 Minuten nun. Die Hebamme rief mich zurück und ich brachte sie auf den aktuellen Stand. Sie bat mich, mich zu melden, wenn die Wehen schlimmer würden. Sie brauche noch etwas, aber würde sich dann in der nächsten halben Stunde auf den Weg machen.

Die Wehen wurden Stärker.

Ich tanzte weiter jedesmal um die Stange, konnte die Augen nur noch geschlossen halten und atmete einfach nur tief dazu ein und aus. Wirklich weh taten sie nicht. Sie waren einfach nur ziemlich intensiv. Das Hängen an der Stange schien mir das einzige was ich konnte um meinen Rücken zu entlasten. Rückblickend fühlte es sich wie eine Art Trancezustand für mich an in dem ich mittlerweile war.

Weil die Wehen so stark in den Rücken zogen, konnte ich mich kaum noch von der Stange wegbewegen zwischendurch, weil die Abstände schon so kurz waren. Zudem fing ich an zu schwitzen und mir kam es irgendwann so vor als ob mir die Kraft ausginge. Ab da an, bis fast zum Schluss habe ich gefühlte 50 mal gesagt :“Ich kann nicht mehr, ich weiß nicht ob ich das schaffe…“ Es war nicht der Schmerz an sich, sondern meine Kraft schien mit jeder Wehe aus dem Rücken herauszufließen.

„Irgendwas kommt jetzt gleich unten heraus!“

Ich versuchte schnell noch in einer Pause der Hebamme anzurufen. Ich sagte ihr, dass es nun knappe 2 Minuten seien und doch sehr intensiv sei.

Sie teilte mir mit, dass sich jemand auf den Weg gemacht habe und in einer halben Stunde da sein würde. Es könne aber sein, dass es vielleicht schneller geht bei uns, für diesen Fall…

“Keine Sorge, das bekommen wir schon hin, ich hab mich für so einen Fall vorbereitet“ fiel ich ihr ins Wort, da ich nicht mehr lange telefonieren konnte, die Wehen kamen zu schnell. 

Ja, tatsächlich habe ich mich für Notfälle mit einer Alleingeburt auseinandergesetzt, um das Wichtigste zu wissen. 

Ich legte auf und ging sogleich zu meinem Freund, der Stange. Hier angekommen massierte mein lieber Mann wieder den Rücken. Ich atmete wieder gaaaaanz tief ein und aus.

Aber auf einmal hatte ich das dringende Gefühl zum Bett zu gehen und mir die Hose auszuziehen. Irgendetwas bahnte sich nach unten draußen. Ich kniete mich mit geschlossenen Augen auf das vorbereitete Bett ( Malervließ kann ich wirklich nur empfehlen) und tastete unten eine kleine Wölbung die schon herausschaute.

Ich sagte Fabi, er soll mal schauen ob das nicht etwa schon der Kopf sei. Ich muss zugeben, leichte Panik stieg in mir auf. So schnell? Keine Hebamme da? Fabi schaute nach, sah eine weiße große Blase die herausdrückte und rief sofort der Hebamme an. „Es scheint schon der Kopf herauszukommen“. Die Hebamme bat ihn es zu halten, da klingelte es auch schon an der Tür, die Hebamme samt Schülerin kamen schnell herein und legten sofort Tücher und eventuell eine Schale unter mich.

Sie erkannte gleich, dass es die Fruchtblase war und in dem Moment platzte und gebar ich sozusagen die Fruchtblase. Das war schon ein erleichterndes Gefühl 🙂

„Wie schaffe ich es rechtzeitig vom WC zum Bett bevor das Baby herausflutscht?“

Nach ein Paar starken Wehen, in denen aber nicht wirklich etwas voranging, ging ich auf Anraten meiner Hebamme auf die Toilette um in dieser Position der Geburt etwas entgegenzukommen. 

Das tat auch gut, nur hatte ich einen so starken Druck nach unten, der sich anfühlte wie als müsste ich Stuhlgang machen. Deshalb hielt ich in jeder Wehe irgendwie dagegen. Als die Hebamme das erkannte, gab sie mir die Sicherheit, dass dies das Köpfchen sei das nach unten drücke.

Ich dürfe es ruhig kommen lassen. Nagut, wenn sie es sagt, dann mach ich das. Sie schlug mir vor in die Wanne zu gehen, das würde wahrscheinlich meinem Rücken gut tun. Aber da kam auch schon die nächste Wehe und ich lies einfach los und presste sogar etwas mit nach unten.

Da spürte ich, dass etwas kommt und sie sah auch, dass es gleich da sein würde. Sie fragte mich schnell ob ich mein Kind auf dem Wc oder im Bett gebären möchte. Die Antwort war schnell klar: Im Bett, sagte ich. Dann müsse ich aber sofort los, sagte sie. Ich stand auf, lief mit Ihrer Hilfe Richtung Bett aber nach ein paar Metern, 2 Treppenstufen später, kam mit der nächsten Wehe das Köpfchen.

Sie ermunterte mich weiter zu gehen und gestützt von ihr und meinem Mann, schaffte ich es gerade noch mit dem Kopf zwischen meinen Beinen zum Bett, kniete mich sogleich hin und wartete auf die nächste Welle. Zwei Wehen später lag unser Zuckersüßes und ach so zierliches kleines Töchterlein unter mir.

Ich konnte mein Glück nicht fassen und Tränen schossen mir in die Augen. Sie schrie sofort (ich hoffe dieses Geräusch nie mehr zu vergessen…) und war einfach nur wunderschön. 

Bonding, Bonding, Bonding…

Weil die Nabelschnur sehr kurz war, konnte sie nur an meinem Bauch und nicht auf meiner Brust liegen, was dem Bonding aber nichts abtat. Fabi, ich und die Kleine lagen einfach nur zusammen da. Haut auf Haut. Sie nuckelte fleißig an ihrem Daumen und staunte mit ihren großen Augen die Welt um sich herum an. Etwas, was sie heute, 11 Tage nach Geburt immer noch täglich mit so einem süßen Ausdruck macht. 

Die Plazenta lies sich Zeit. Die Hebammen gaben sie uns. Nach einer ganzen Weile, als die Nabelschnur auspulsiert war, durfte Fabi sie abklemmen und durchtrennen. Die kleine Maus konnte nun an die Brust und saugte gleich kräftig. Trotzdem dauerte es noch eine Weile bis die Plazenta ganz natürlich geboren wurde. 

Die ganze Nacht und den darauffolgenden Tag verbrachten ich und Fabi und die Kleine Haut an Haut. Durch meine Körperwärme benötigte sie keine Kleidung. So nah beieinander fühlte es sich einfach nur geborgen und liebevoll an. 

Rückblickend kann ich einfach nur von einer wunderschönen und harmonischen Hausgeburt berichten. Meine Erinnerungen daran sind noch sehr intensiv und präsent, vor allem in den ersten Tagen danach als ich an der Stange vorbeiging, überkamen mich erneut die ganzen tranceartigen Gefühle.

Es war eine intensive, unkomplizierte und schmerzarme Geburt. Ein großes Geschenk für mich war auch, dass ich keinerlei Geburtsverletzungen davontrug. Damit hatte ich nicht gerechnet, hatte ich doch bei der ersten SS einen Dammriss 1.Grades gehabt. Die zweite war ja ein Kaiserschnitt.

Mein Mann stand mir die ganze Zeit über zur Seite und stützte mich wo es nur ging. Auch wenn ich die Hälfte der Zeit die Augen zu hatte, wusste ich mich immer aufgehoben. Er war unglaublich tapfer bereit, sein Kind allein ohne Hebamme zu empfangen als es kurz danach aussah. Ich Danke Dir dafür. 

Ein großes Dankeschön gilt auch dem s`Hebammenahus Villingen.  Hier erfuhren wir liebevolle Begleitung während der SS. So ein Unterschied zum Frauenarzt, wo alles rein getaktet und medizinisch abläuft.

Die Hebamme, die bei unserer Hausgeburt dabei war, betreut uns nun unerwartet auch im Wochenbett, da meine geplante Hebamme kurzfristig ausfiel. Was für ein Geschenk, wenn die Hebamme die das Kind empfangen hat, auch die nächste Zeit über weiterbetreut. Vielen vielen Dank Dir für die liebevolle und sichere Begleitung während unserer Hausgeburt und das kurzfristige Einspringen in die Wochenbettbetreuung.

„Ich würde nie wieder im Krankenhaus einbinden wollen, wenn es nicht medizinisch unbedingt notwendig wäre.“

Diese Hausgeburt war die beste Entscheidung die wir diesesüglich treffen konnten.

 

Diese Hausgeburt war die beste

Entscheidung die wir diesesüglich treffen konnten.

Häufig gestellte fragen zur Hausgeburt

Wer macht die U1 bei einer Hausgeburt?

Die U1 findet ja unmittelbar nach der Geburt statt, das macht die Hebamme. Die U2 nach 3-10 Tagen macht ein Kinderarzt. Wenn er/sie dafür nicht ins Haus kommt muß man eben hinfahren, das muß ja auch nicht am WE sein.

Wann keine Hausgeburt?

Grundsätzlich gilt das man vorher mit seinem Frauenarzt gegebene Kontraindikationen bespricht.

Wünscht sich die Schwangere eine Hausgeburt, klären sie Arzt oder Hebamme über den Ablauf und mögliche Risiken auf. Die Hebamme entscheidet, ob sie die Begleitung einer Hausgeburt verantwortet – in kritischen Fällen muss sie einen Arzt hinzuziehen.

Liegt das Baby zum Beispiel quer, sitzt die Plazenta vor dem Muttermund oder leidet die Schwangere unter einer chronischen Krankheit, ist eine Hausgeburt in der Regel zu riskant.

Wo sollte die Hausgeburt stattfinden?

Zu Hause hast Du den Vorteil, dass du dich in deiner vertrauten Umgebung befindest und nur die von dir gewählten Personen an der Geburt teilhaben.

In ruhiger und persönlicher Atmosphäre bestimmst du im Teamwork mit der Hebamme den Ablauf der Geburt selber. Zusammen findet Ihr einen geeignet, ruhigen Platz für die Hausgeburt. Das Badezimmer/Klo sollte sich in der Nähe befinden.

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