Flitterwochen in der Stadt der liebe

1 Tag in der Stadt der Liebe

Jasmin Schmidtke

Ja, sie ist groß, laut, schnell und voller Leben.

Aber wie sagt man so schön:  Auch Macarons sind nicht gleich Macarons nur weil sie aus Paris kommen. Oder so ähnlich.

Geht es Euch auch so, wenn ihr an Paris denkt, dann fällt Euch sofort ein Wort dazu ein? Und nein, ich meine dieses nach „Eifelturm“.

Aber wusstest Ihr dass der Begriff „Die Stadt der Liebe“ überhaupt nichts mit Romantik zu tun hat?

Nein? Wir auch nicht.

Wir waren zu unserem Flitterwochenende spontan und kurzfristig in Paris. Das schien uns ganz  passend, denn Hochzeit -Liebe – Paris passte eigentlich ganz gut. Nicht nur vom Klang her. Beide noch nie dort gewesen, bot sich dieser recht spontane Weekend Trip regelrecht an.

Ganz bei uns in der Nähe - Triumphbogen in Paris

Wie und wo übernachten in Paris?

Was wirklich super easy war, ist zuallererst einmal das Buchen der Unterkunft.

Airbnb können wir an dieser Stelle nur empfehlen. Ihr könnt in Ruhe von zuhause aus ein Zimmer, Appartment, Studio oder sogar eine ganze Wohnung ganz nach Euren Vorstellungen heraussuchen. www.airbnb.de

Macht sogar Spaß, kommt schon Mädels, ihr müsst zugeben, wer es kennt – das ist fast wie online Shopping. Man sitzt vor dem PC und stöbert sich durch die Wohnungen durch. Mit Balkon? Mit Aussicht zum Eiffelturm? Lieber Stadtrand und ruhiger? Großes Bad? Oder minimalistisch ala Studenten Zimmer da man sowieso nur unterwegs sein wird? Alles dabei.

Die Abwicklung funktioniert reibungslos. Wahrscheinlich auch weil alle bewertet werden und ein gewisses Streben nach vollen Sternen in einem jeden von uns steckt.

Kurzum: Super einfach, schneller Kontaktaufbau, reibungslose Abwicklung der Schlüsselübergabe und Kommunikation zwischendurch. Preisleistung kann selber reguliert werden, jenachdem wie komfortabel man bucht.

Dennoch sticht Airbnb immer noch durch seine günstigen Preise. Wir waren zufrieden, werden es wieder tun.

Lohnt sich ein Wochenende überhaupt mit dem Anfahrtsweg?

Ja, mit dem TGV – über 300 km/h – sogar schnell erreichbar und erschwinglich. Als wir auf dem Rückweg eine Verspätung mit dem Zug hatten, gab`s sogar eine Teilerstattung der Reisekosten. 25% Merci beaucoup.

Wir müssen sagen: Paris hat soviel Sehenswürdigkeiten, soviel Shoppingmöglichkeiten, soviel Kulinarische Gaumenschmäuse zu bieten, dafür ist ein Wochenende definitiv zu kurz.

Anfangen mit 2-3 Tagen kann man aber gerade deshalb und wenn es einen angetan hat immer mal wieder einen Kurztrip dorthin einbauen und andere Viertel sich vornehmen. Für uns war ein Wochenende genau richtig.

Zu Paris:

Wo all die ganze Liebe ist, von der man immer spricht, konnten wir uns auch nicht ganz erklären. Gut,Paris ist beeindruckend. Große, mit Liebe zum Detail gebaute Häuser reihen sich Strasse um Strasse aneinander.

Unheimlich viele verschiedene Menschen scheinen von morgens bis morgens durch die immer wache Stadt zu eilen.

Warum aber „die Stadt der liebe“?

 

Paris gehört zu den großen Weltmetropolen und dementsprechend ist sie auch aufgebaut. Viel Tourismus, viel Shoppingmöglichkeiten, viel Sightseeing.

Der Begriff „Stadt der Liebe“ kommt aber ursprünglich daher, dass Paris eine der ersten Städte war die die Prostitution legalisierte.

Wer hätte das gedacht.

Aber das heißt nicht dass Paris nicht romantisch ist. Ganz im Gegenteil. Vor allem wenn am Abend überall die Lichter angehen, funkelt und blinkt es weit und breit. Die Stadt zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Mon Amour.

Mit dem Wetter hatten wir etwas Pech. Nicht dass das für März anders zu erwarten gewesen wäre, nur davor und danach schien die Sonne. Genau an diesem Wochenende aber musste der Winter noch einmal zurückschlagen und sich von seiner besten Seite mit Eiseskälte, Schneeregen und Schnee präsentieren.

Das machte die romantische Atmosphäre schon mal etwas gedämpfter. Nichts desdotrotz haben wir uns für die Zwei Tage jeweils einen schönen Tagestour Plan zurechtgelegt. Unser Fokus lag nicht auf den Klassischen Sehenswürdigkeiten, sondern das typische Flair. Deshalb liefen wir auch wieder viel.

 

Die Metro nutzten wir dennoch um längere Distanzen zu überbrücken. Man unterschätzt doch wie groß Paris ist. Aber auch  die Metro gehört ja zum Pariser Lifestyle dazu. Die Verbindungen waren gut, manchmal jedoch gesperrt was aber im gesamten nicht hinderlich war.

 

Die Preise sind erschwinglich, für das Hauptverkehrsmittel in Frankreichs Hauptstadt. Die Routen sind übersichtlich und gut an den Automaten herauszufinden und die Tickets leicht gelöst.

 

Prioritäten setzen und sparen

 

Berücksichtigt haben wir dass wir Kulinarisch auf unsere Kosten kamen, etwas Sightseeing, viel Strassenleben und Shopping. Da es ein Genuss -Erholung Wochenende sein sollte, liefen wir zum Eifelturm und Co. nur hin aber nicht hoch.

 

Zum Einen hätte das Stunden gefressen mit Anstehen und zum Anderen war es so neblig und trüb, dass das die Aussicht sowieso beschränkte.

 

Längere Strecken, wie die von unserem geliebten Chipotle Grill wo es die weltbesten Burritos gibt bis zur Smith Bakery und vom Louvre zurück zum Triumphbogen, haben wir mit der Metro zurückgelegt. 1,90€ je Strecke. Geht, finden wir.

 

Beginnen kann man am Besten dort wo man seine Unterkunft in der Nähe hat. Als Shopping Möglichkeit suchten wir das Forum des Halles raus. Jede Menge Geschäfte im größten unterirdischen Kaufhaus.

 

Was wir natürlich uuuunbedingt probieren mussten waren Macarons und Eclairs. Hier gibt s mächtige Preisunterschiede.

 

Von 4€ bis 1,80€ das Stück war alles dabei.

 

In der nähe der Champs Elyseè gibts Frankreichs besten Macaronsladen Laduree. Sehr teuer aber lohnt sich. Probiert haben wir von teuer bis günstig und wir können guten Gewissens sagen: den Preis schmeckt man.

 

Leider haben wir mit den teuren angefangen. Was für eine Geschmacksexplosion. Die billigen Macarons am Bahnhof des letzten Tages waren umso mehr eine regelrechte Enttäuschung. Für die gute Erinnerung wäre andersherum wohl besser gewesen.

 

Die Besten Quiche kann man in der Smiths Bakery essen.

 

 

Ein Traum.

Nachtleben bis in die Morgenstunden

Wenn man nur ein Wochenende Zeit hat, versucht man natürlich soviel wie möglich mitzunehmen. Paris hat an Nachtleben Unmengen an Möglichkeiten zu bieten. Wir haben es ruhig angehen lassen, ließen uns aber nicht nehmen durch die Straßen zu schlendern als es dunkel wurde. Paris ist immerhin berühmt für seine Straßenbeleuchtung. Und ja es ist schon beeindruckend.

Genau richtig um den Tag und ich das Wochenende ausklingen zu lassen

 Fazit:

Will man eben mal schnell nach Paris eilen – geht das richtig gut sogar.

Innerhalb weniger Stunden kann man eine Unterkunft und einen Zug dorthin buchen. Selbst unvorbereitet kann man die die Stadt bereisen, denn man findet zumindest Essen und die nächste Metro Station an jeder Ecke.

Hat man gewisse Ziele was man unbedingt gesehen haben will, macht es Sinn sich vorab ein Online Ticket zu lösen, dann erspart man sich längeres Warten und hat mehr Zeit.

Für uns hat ein Wochenende definitiv gereicht. Eifelturm, Arc de Triumphe, Champs Elyssè, Eclairs und Macarons – gecheckt.

Etwas romantisches Nachtflair und Streetlife dazu.

Da Paris uns insgesamt aber viel zu laut, teuer und überfüllt war, ja auch schon im März, würden wir wenn nicht geschäftlich, jetzt kein 2.mal hin.

Hinzu kommt, dass es sicherlich angenehmer ist wenn die Temperaturen etwas milder sind, was jedoch auch die Touristenzahlen ansteigen lässt.

Trotzdem war es schön Paris mal gesehen zu haben.

Für einen kurzfristigen Weekendtrip hat es sich gelohnt.

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