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Minimalismus als Familie leben

Minimalismus mit Familie zu leben geht nicht nur, nein es scheint sogar unabdingbar wenn man ein erfülltes Leben anstrebt.

Entfüllen um erfüllt sein zu können, lautet die Devise. Und deshalb lautet auch unser Jahresmotto  dieses Jahr: Minimalismus.

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Einfach den Beitrag als Podcast hören.

warum minimalismus?

Wir dürfen uns nun durch unseren neuesten Familienzuwachs mehr denn je, eine echte Patchwork-Großfamilie nennen. Mit dem ganzen drum und dran, allen Herausforderungen und was sonst noch so dazu gehört. 

Aber vor Allem soll für uns die Familie, das Leben, zufrieden und schön, ja sogar von Leichtigkeit getragen sein. 

Umso mehr ist da Ordnung und Struktur wichtig. 

Minimalismus der Alleskönner?

Will man das gut und ernsthaft erreichen, ist Minimalismus sozusagen DAS Mittel der Wahl.  

Warum das denn nun? 

Weil es zu 100% funktioniert und sich einfach nur gut anfühlt. Geradezu befreit. Man kann den Anforderungen des Alltages mit Familie viel entspannter begegnen. 

Was bewirkt Minimalismus?

Wie Innen so Außen oder natürlich auch umgekehrt in dem Fall ;). 

Das bedeutet im Klartext, dass man am Umfeld, an der Wohnung viel erkennen kann, wie es im Inneren einer Person ausseht. Herrscht Chaos, so kann man davon ausgehen, dass es im Innenleben einer Person meist auch nicht ganz geordnet bis wahrscheinlich chaotisch zugeht. Man denke nur mal an ein typisches Teenagerzimmer. 

Wenn man sich dann erinnert wie es in dieser Phase des Lebens nahezu drunter und drüber geht, 

Gefühls Karuselle, melancholische Verstimmungen, alles muss sich erst wieder neu finden und ordnen. Ja ich denke das ist wohl das Beste Beispiel;) Bei uns zumindest… 

Nun ist es aber auch so, dass das Prinzip auch andersherum gilt:

Wie Außen so innen. Und genau das können wir uns zunutze machen mit Ordnung. Und was ist wohl geordneter als Minimalismus? 

Denn wir uns in beide Gefühlszustände hinein fühlen, was fühlt sich dann besser an? Chaos oder Aufgeräumt? Die Antwort liegt auf der Hand. Es fühlt sich einfach gut an, in einem gut aufgeräumten, geordneten Zuhause zu wohnen. Es fühlt sich auch einfach gut an sich innen aufgeräumt und geordnet zu fühlen. 

Minimalismus bringt mehr Zeit

Hat man weniger Dinge, hat man mehr Zeit. Warum? Weil all diese Dinge Zeitfresser sind. Sie wollen gekauft, gepflegt, organisiert, benutzt, und am Ende auch entsorgt werden. All die Zeit die uns in diesem immer schneller werdenden Leben wegfließt. Dass zwischen Konsum und schnelllebigerer Zeit ein Zusammenhang besteht, dürfte jedem mittlerweile bewusst sein. 

Mehr geld mit minimalismus

Die ganzen Dinge, das ganze Zeug will gekauft werden. Dazu geben wir einen Großteil unseres meist hart erarbeiteten Einkommens aus, Es ist erstaunlich wieviel Geld man spart, überlegt man sich alles zweimal was man kaufen will. 

Diese 3 Faktoren würden wir zu den wohl gewichtigsten zählen. Ändern sich diese in die andere Richtung, könnte das Leben z. B. s aussehen:

  • Man hat mehr Geld. Mit Mehr Geld haben die meisten Menschen weniger Sorgen. Mit mehr Geld fühlt man sich sicherer. Man kann sich und z. B. seiner Familie auch Erlebnisse schaffen, die man sich vorher vielleicht nicht leisten konnte. Ausflüge, Urlaube, Gemeinsame Zeit eben. Denn diese Dinge sind unbezahlbar. Sind sie es doch woran man sich am Ende erinnert. An all die schöne Dinge die man zusammen erlebt hat und nicht etwa die Hosen, Handtaschen oder Möbel die man eine Zeit lang besessen hat. 

  • Das alles kann man dann auch, denn man hat ja nun mehr Zeit. 

„Alles was Du besitzt, besitzt am Ende Dich“

Zitat aus dem Film:  Fight Club

Die Bedeutung hiervon ist, sich frei machen von Dingen die belasten.

Es gibt natürlich noch viel mehr Vorteile und Beweggründe sowie unzählige Lifehacks, wenn man sich in diesem Bereich mehr belesen möchte. Ein paar schöne Blogs hierzu finden wir u.a. www.familiordentlich.de , www.minimalismus21.de , minimalkonzept.de und fraeulein-ordnung.de .

So.

Mehr Zeit mit der Familie verbringen können?

Mehr Geld haben? 

Weniger Sorgen diesbezüglich verschwenden müssen?

Sich geordneter, wohler, also auch entspannter fühlen?

Ohja, aber gerne, immer her damit. 

Es gibt Leute die sagen:

„Minimalismus ist das neue Wellness“

  „ Die neue Auszeit vom Alltag“.

    Können wir unbedingt unterschreiben.

    Minimalismus mit Familie spielt nach denselben Regeln wie wenn man alleine ist, nur eben mit ein paar Dingen mehr. Was nur natürlich ist, es leben ja auch ein paar Menschen mehr unter einem Dach. Es gelten dennoch für jedes Familienmitglied die gleichen Grundfragen:

    • Brauche ich das wirklich? /Hat es eine wichtige Funktion?
    • Macht mich das wirklich glücklich?
    • Bereichert das mein Leben?

    „Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun“ 

    Zitat aus dem Film:  Fight Club

    Die Bedeutung hiervon ist, sich frei machen von Dingen die belasten.

    Nur eben, dass für die Kinder die Eltern je nach Alter mehr oder weniger diese Fragestellung übernehmen. 

    Dazu kann man ein paar Grundregeln aufstellen wie: 

    • Geschenke legen alle Verwandte Zusammen um etwas größeres vielleicht sinnvolleres anschaffen zu können
    • Geschenke können reduziert werden auf z.B. maximal 3
    • oder auf Geschenke wird grundsätzlich ganz verzichtet und stattdessen Zeit mit dem Kind geschenkt in Erlebnissen oder Ausflügen oder anderes.

    Die Grundfragen ob etwas sinnvoll, funktionell oder bereichernd ist, sollte man sich dann für jedes Utensil in jedem Raum (Küche, Bad, Wohn- oder Schlafzimmer…) sowie vor jeder geplanten Neuanschaffung stellen. 

    Hat man einmal angefangen alle überflüssigen Dinge wegzuwerfen, zu verschenken oder zu verkaufen, merkt man schnell, dass es immer leichter geht. Anfangs tut man sich vielleicht noch schwer sich von dem einen oder anderen Gegenstand zu trennen.

    Je öfter man es aber tut, desto einfacher wird es, ja es fängt sogar an Spaß zu machen. Ich würde behaupten sogar so eine Art Suchtfaktor danach zu bekommen. 

    Das Gefühl, wenn man sich von vielen überflüssigen Dingen getrennt hat, ist unbeschreiblich

    Es ist erstaunlich wie sich das Zusammenleben in der Familie mit Minimalismus ändert. Der Umgang miteinander und das Wohlfühlen jedes einzelnen für sich im innen und im Außen sprechen Bände. 

    Abgesehen davon ist diese Lebenseinstellung auch ökologisch gesehen ein gutes Vorbild für unsere Kinder. Nicht im Überfluss leben. Nicht alles Neu kaufen wenn es kaputt geht. Es entsteht automatisch mehr Achtsamkeit für die Dinge. 

    Werte, die unserer Meinung nach unbezahlbar wertvoll in der Kindeserziehung sind. Und unserer Selbst. 

    Wie fange ich mit Minimalismus an?

    Am Besten Schritt für Schritt, anders geht es sowieso nicht ;),Zimmer für Zimmer. Und hier Ecke für Ecke. 

    Zuallererst legt man sich 3 Kisten oder 3 Säcke bereit. Diese beschriftet man mit:

    • Wegwerfen
    • Verschenken
    • Verkaufen

    Jetzt gehts los. Alles muss mindestens einmal durch die Hände gegangen sein, wenn man mit dem Zimmer durch ist. Man entscheidet nach den 3 Grundfragen (siehe oben) ob der Gegenstand behalten oder weggegeben wird und wir dann Dementiprechend sortiert.

    Mich persönlich befriedigt es ungemein, je größer die Weggeben Ansammlung hinterher ist. 

    Scheint so eine Art Belohnungsimpuls zu sein 😉

    Es ist wichtig zu wissen, dass Minimalismus zu leben für jeden etwas anders aussehen kann. Der eine kann absolut spartanisch leben ohne etwas zu vermissen. Der andere braucht für sein Zufrieden sein eine gewisse Grundausstattung an Multimediageräten z.B. 

    Das eine muss nicht besser als das andere sein. 

    Es kommt immer darauf an, ob ein Gegenstand einen wirklich bereichert.

    Erfüllt mich die neueste AppleWatch mit Glückshormonen, jedesmal wenn ich sie im Alltag gebrauche, oder zaubert mir ein bestimmtes Bild jedesmal ein Lächeln aufs Gesicht wenn ich daran vorbeigehe, haben diese Dinge absolut Ihre Funktion erreicht.

    Deshalb muss eine minimalistische Lebensführung nicht unbedingt ärmlich aussehen. Sie ist einfach nur achtsam und bewusst bedacht. Allein das führt zu loswerden von Ballast und Vermeidung von erneuten Ansammlungen. 

    Das Zuhause sieht zudem ordentlich und schön aus.

    Ganz nebenbei: Muss man dann auch nicht immer bei jedem Türklingeln zusammenzucken , weil man befürchtet, der unerwartete Besuch sehe nun die ganze Unordnung. Die natürlich zufällig immer nur dann am Größten ist.

    Wir haben also dieses Jahr Minimalismus zu unserem Motto gemacht.

    Angefangen bei allem Materiellem, wollen wir diese Philosophie aber auf alle Lebensbereiche ausdehnen. 

    Denn das Prinzip und vor allem das Resultat funktioniert überall. Uns es fühlt sich überall besser an. 

    Nach und nach werden wir Euch auf unserem Blog ein kurzes Update dazu geben, wie wir Minimalismus auch im Bereich Freundschaften und Beziehung, Arbeit uns Business sowie andere Aspekte leben. 

    In diesem Sinne, lasst mal hören? Habt ihr schon Erfahrung? Oder sagt Ihr: „Challenge acceptet“ 

    und fangt gleich morgen mit dem Projekt Minimalismus an? Die passende Jahreszeit dafür heißt ja „Jetzt“ 😉

    Wir sind jedenfalls gespannt und freuen uns über jede Anregung, Inspirationen oder Feedback zu diesem Thema von Euch 🙂

    Auf ein geordnetes und entspanntes kommendes Jahr…

    Eure Jasmin und Fabian

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