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Motivation

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Mindeset: Wie Gedanken dein leben bestimmten

Motiviert sein - was bedeutet das?
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Jasmin Schmidtke, Bloggerin

Was ist Motivation, können wir uns überhaupt durch etwas motivieren und wie erreichen wir dann was wir wollen?

Motivation.
Ein großes Wort. Ein Begriff über den schon unzählige Bücher, zig Vorträge und unfassbar viel gesprochen wird.

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Motivation scheint also etwas wichtiges zu sein.

Auch für uns. Fabi und mich, unserer Familie. Wir wollen in unserem Leben in eine ganz bestimmte Richtung. Unserem Ziel, der finanziellen Sorglosigkeit, Unabhängigkeit und Freiheit entgegen.

Da gibt es auf diesem Weg aber Steine und Hürden. Der Weg läuft nicht immer glatt und manchmal gibt es mehrere Abzweigungen wo man sich entscheiden muss wie und wo man weiter geht.

An diesen Stellen wird uns oft sehr bewusst, dass die Motivation zu bröckeln droht, schwindet oder manchmal sogar ganz abhanden kommt.
So kamen wir nicht drum herum, uns mit dem Thema noch intensiver zu befassen.

Um es vorweg zu nehmen: Motivation spielt das ganze Leben eine Rolle. Ob man sie zuvor studiert hat oder nicht.

Deshalb erschien es uns gut, hierzu einen Fachmann einzuladen.

Jörg Tausendfreund: Coach & Trainer

Jemanden der sich auskennt. Jemand, der es sich unter anderem zum Beruf gemacht hat, sich und andere Menschen auf dem Weg zu coachen, die eigene Motivation und Inspiration zu finden, aufrecht zu erhalten und die persönliche Weiterentwicklung zu fördern.

Jörg Tausendfreund.

Mit ihm haben wir darüber gesprochen, was Motivation überhaupt ist? Braucht man das denn wirklich? Wenn ja, wie können wir uns dann motivieren und vor allem motiviert bleiben? Und wie können wir am Besten unsere Kinder zu mehr Motivation bewegen?
 

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Überraschende Antworten

Jeder trägt auf die eine oder andere ausgeprägte Art Motivation in sich. Mal mehr, mal weniger.

Aber da bleibt sie auch. 

Motivation von aussen gibt es gar nicht. Es gibt höchstens Inspiration. 

Was bedeutet jetzt das schon wieder? 

Hat mich nicht leztens das innere Bild von einer athletisch gebauten Frau, kaum Körperfett, Bikini Onfleek, nicht davon abgehalten das Eis in der Stadt zu essen? Hat mich das Bild etwa nicht motiviert?

Oder die, die es scheinbar geschafft haben, die am Strand in einem Häuschen wohnen und nur noch zum Spass arbeiten gehen. Die reisen wie es ihnen gefällt? Motiviert mich das nicht? Das alles hier neben meinem Job und meiner wirklich genug mich fördernden Vollzeittätigkeit als Mom und Hausfrau noch Blog zu schreiben, mich ständig persönlich weiterentwickeln zu wollen? 

Nein. Anscheinend nicht. 

Motivation gibt es nur aus uns selbst heraus. 

Alles andere ist höchstens Inspiration für uns. Wir sind inspiriert von Menschen, Tätigkeiten oder Umständen u.s.w.

Das ist natürlich auch enorm wichtig. Je mehr Inspirationen desto greifbarere wird das Ziel. Ohne Inspirationen würde es uns womöglich erheblich an Zielen fehlen – und diese brauchen wir. Wir brauchen Ziele denen wir motiviert folgen können. Umso definierter ein Ziel desto besser. Genaues visualisieren vom Ziel, wie sieht das genau aus, wie fühle ich mich dann, was sind da für Farben usw. ist hier das Mittel der Wahl zum Erfolg. 

Ziele geben unserer Motivation einen Sinn. Und das ist schon wieder ein weiterer Schlüsselpunkt.

Sinn im leben.

Nur wenn wir einen Sinn hinter Tätigkeiten sehen können, sind wir auch von innen heraus motiviert uns entsprechend zu verhalten, zu bewegen. Uns in Gang zu bewegen. Wort wörtlich. 

Ein ausschlaggebender Faktor, der bei Burnout und oder Lustlosigkeit/ Unmotiviertheit am Arbeitsplatz eine Rolle spielt. An dieser Stelle sprechen wir ausdrücklich nicht von psychischen Krankheitsmustern wie Depressionen und anderen. 

Nun setzen wir uns also Ziele – Achtung bitte merken! Ziele sind wichtig! – und geben ihnen einen Sinn. Gesagt getan. Schon lange, eigentlich. Wenn ich es mir genau überlege. Aber warum schwindet meine Motivation dann trotzdem von Zeit zu Zeit?

Chunking- Der Weg ist das Ziel und setze Dir Teilziele.

Gut, „Der Weg ist das Ziel“ ist tatsächlich ein mehr als wahrer tiefgründiger Spruch, dient hier aber etwas oberflächlicher, keine Sorge, als Metapher. Als Metaphermetahpher sozusagen. 

What? Ja was besseres viel mir, Jasmin, im Moment nicht ein. 

Was ich damit verbildlichen will ist:

Jörg ,wie auch viele viele andere raten sich Teilziele zu seinen End-Zielen zu setzen. Einen Plan zu machen was es genau braucht, wie ich genau zu meinem Ziel komme.

Wir brauchen einen Plan mit einzelnen Schritten. Und diese Schritte sind unter anderem auch kleine Teilziele.

Ansonsten ist das ganze doch sehr schwammig zum einen. Also auch nicht schlimm wenn wir es dann mal schludern lassen. 

Und zum Anderen liegt es ja auch auf der Hand. Wenn ich mir den Mount Everest vornehme, überfällt mich ja schon beim Gedanken daran Mutlosigkeit.

Dicht gefolgt von negativen Glaubenssätzen, wie das schaffe ich ja doch nicht und so weiter. 

Aber wenn ich mir Teilziele bis dahin setze wie zum Beispiel einen 2000 er Anfang des Jahres und einen 3000 Ende des Jahres und nächstes Jahr ein anspruchsvolleres Camp mit anderen Leuten, dann schaffen wir uns auf mehreren Ebenen Erfolg. 

Wir erfahren Teilerfolge, stärken so unsere positiven Glaubenssätze, trainieren für den Mount Everest, bauen unser Selbstbewusstsein auf, dadurch fühlen wir uns besser, das wiederum zieht mehr Erfolg und Energie nach sich und ich könnte immer weiter erzählen. Ein Engelskreis könnte man sagen. Also das Gegenteil von Teufelskreis. 

Ich glaube ihr versteht was ich meine. Einen Plan aufstellen schafft eine gewisse Verbindlichkeit. 

Teilziele machen es erreichbarer und schaffen Erfolgserlebnisse.

Was unsere innere Motivation oft nach einiger Zeit schwinden lässt, ist ein zu großes Ziel im Sinne von: Es scheint uns zu weit weg, zu unerreichbar. Der Weg ist einfach zu lang und steinig.

Soweit so gut. 

Aber wie sieht es eigentlich bei unseren Kindern aus? Wie können wir als Eltern diese motivieren? Seien es Schulaufgaben, Hausarbeit oder auch nur mal rauszugehen, Teilnahme am Familienleben oder andere Richtungen. 

Auch hier erinnert uns Jörg daran: 

Die Kinder sind schon motiviert. 

Nur eben für andere Dinge. Es ist eine andere Zeit, andere Themen spielen für sie eine Rolle. Von aussen können Eltern mit Ihrer Vorbild-Funktion inspirierend wirken. 

Also weniger schieben in Form von : „Mach mal …“  sondern im Sinne von Vorleben. Gemeinschaft, Ausflüge, Ehrgeizigkeit, Werte oder was auch immer einem vorschwebt.

Die wohl erfolgreichste Möglichkeit die Kinder etwas mehr weg von der Konsole oder was eben ansteht, zu lenken. 

fazit: 

Was gab uns Jörg für Tipps und Tricks mit auf den Weg unseren Zielen motiviert nachzugehen? 

Routine:

Eine Routine entwerfen sich selber zu pflegen, sich selber etwas Gutes zu tun. Hier stelle man sich die Frage, was einen glücklich mache. 

Sei es Meditation, Fitness, morgens kalt duschen oder was auch immer. Alles was gut tut. 

Ziele definieren und aufschreiben:

Mit Teilzielen. Dies können zum einen Tagesziele, dann Wochenziele und Monats bzw. Jahresziele sein. 

Diese regelmäßig überprüfen. 

Das Aufschreiben führt bewiesenermaßen zu Gedankenklarheit. Es Ist überprüfbar und letztendlich ist es auch ein gutes Gefühl am Ende des Tages, geschafftes als erledigt/geschafft abhaken zu können. 

Wieder ein Erfolgserlebnis geschaffen.

Ja. Das war unser überaus inspirierendes Gespräch mit Jörg Tausendfreund. Danke Dir Jörg an dieser Stelle, dass Du uns mit Deinem Wissen und Erfahrungen bereichert hast. 

Wer mehr zu Jörg und seiner Arbeit erfahren möchte, empfehlen wir sich einfach mal seine Podcasts anzuhören oder auf seiner Homepage www.1000freund.net mehr über seine Arbeit nachzulesen. 

Das Thema Motivation wird uns auf jeden Fall weiter begleiten und ihr werden von  Zeit zu Zeit etwas darüber in der einen oder anderen Form von uns zu lesen und hören bekommen. wink

Wie inspiriert ihr Euch? Habt Ihr Jahres/ Monats oder Wochenziele? 

Auf ein motiviertes und inspirierendes erfolgreiches Jahr, 

Jasmin und Fabi 🙂

 

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