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Hängematte mit Gestell für den Urlaub Zuhause

Hängematte mit Gestell für den Urlaub Zuhause

Mit der Hängematte den Urlaub ins Zuhause holen

es ist endlich soweit – Die Garten Saison beginnt.

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Ob Garten, Balkon oder Terrasse, ab jetzt zieht es einfach jeden nach draussen.
Vielleicht hat der ein oder andere es ja mitbekommen, wir sind kürzlich umgezogen. Nun haben wir keinen Balkon mehr, sondern eine große Terrasse.

Und diese galt es nun Pünktlich zur Frühjahrssaison einzurichten. Was gibt es denn schöneres als die lauen Sommerabende mit seinen lieben auf der Terrasse zu verbringen, oder am We draussen zu frühstücken?

Damit das aber auch gemütlich wird, sollte die Terrasse stimmungsvoll gestaltet werden.

 

Dazu haben wir uns einiges an Gedanken gemacht.

An alle Altersklassen muss gedacht werden

Da wir eine große Patchworkfamilie sind, war es uns wichtig, alle einzelnen Bedürfnisse inklusive unserem Wunsch nach Minimalismus zu berücksichtigen. Also auch nicht zuviel Schnickschnack. Challenge accepted würde ich sagen…

Es sollte für jeden was dabei sein. Es bringt ja nichts, wenn die Terrasse auf Baby ausgerichtet ist, da fühlt sich kein Teenager wohl und beim Erwachsenen kommt statt Entspannung auch nur „Spielzimmer im Freien“ Ambiente auf.
 

Also gesagt getan.

Es gibt nun einen kleinen Sandkasten und Krabbeldeckenbereich, eine Chillige Pallettenmöbel Lounge, eine Feuerschale fürs gute Gefühl und Grillen, 6 Pflanzen Chinaschilf die auch zum Sichtschutz dienen sollen wenn sie größer werden und zu guter Letzt…

…haben wir uns für eine Hängematte entschieden.

Warum? Wer einmal drinnen lag, weiss sofort wovon wir sprechen. Oder schreiben in dem Fall. 

Falls Ihr online bestellen wollt, können wir euch die Seite www.Hängemattengigant.de empfehlen.

Augen zu – wind im Haar – Sonne kitzelt die Fußspitzen – Entspannung – Urlaub

…und ich könnte einfach weiter träumen. Mit der Hängematte ist man einfach sofort in einer anderen Welt. Das leichte schwingen, das Gefühl der Schwerelosigkeit und abgehoben sein vom Boden, lassen Entspannung hochkommen, wann immer man sie braucht.

Und das tut uns allen Zuhause gut. Ob Teenie, Mama, Papa, mit oder ohne Baby, jeder reserviert sich gleich die Hängematte.

Wie ihr seht, lag unser Schwerpunkt auf Entspannen beim Einrichten. Unser Alltag bietet uns einfach schon genug Abenteuer, Termine und sonstigen Krims Krams.

Wir wollten eine Hängematte für mindestens 2 Personen um auch mal gemeinsam hinein liegen zu können. Sie sollte, wenn möglich schadstofffrei und trotzdem relativ wetterfest sein.

Unsere Hängematte

Nun haben wir unsere von der Firma Tropilex bekommen und sind mega glücklich damit. Der Kontakt mit dem Servicecenter war super nett, unkompliziert und sie war im Nu geliefert.

 

Die Teens haben schon angekündigt im Sommer auf jeden Fall einmal draussen in der Hängematte übernachten zu wollen ;).

Ich hoffe ja es wird nicht all zuviel Streit um sie geben, wer immer gleich rein liegen darf nach der Schule… sonst wars das wohl wieder mit der Entspannung.

 

Sie ist wirklich super bequem, vor Allem auch für zwei Personen. Wir haben uns für eine Hängematte ohne Spreizstäbe entschieden. Zum einen neigt man dann nicht so zum rausfallen und zum anderen spart sie optisch und räumlich Platz.

Sie ist sehr gut verarbeitet, Formstabil und von Hängemattenwebern in Kolumbien und Indien von Hand gewebt. Sie entspricht auch dem Ökotex 100 Standard, was uns wichtig war.

Der Hersteller Tropilex gibt sogar an, am Projekt 1% for the Planet teilzunehmen, was bedeutet, dass er mindestens 1% des Jahresumsatzes für gemeinnützige Umweltorganisationen spendet.

Ja, aber wie ihr sicher merkt, ist die Hängematte neben unserer Feuerschale das absolute Highlight unserer Terrasse.

Weil es sich in ihr einfach so gut liegt, haben wir auch schon Pläne gemacht, wie und wo wir sie im Winter im Haus aufhängen können.

Aber jetzt wird erst mal ausgiebig draussen gechillt. Sommer, wir sind bereit.

Habt Ihr auch schon eine Hängematte?

Wie habt ihr Euer Draussen Zimmer eingerichtet? Lasst gerne Eure Inspirationen in den Kommentaren da. Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen für einen Lounge Tisch für uns übrig.

Einen super sonnigen und entspannten Sommer Saisonstart wünschen Euch Fabi und Jasmin.

 

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Unsere erste Hausgeburt

Unsere erste Hausgeburt

Unsere wunderschöne Hausgeburt & was Poledance damit zu tun hat

Dem Tag der Geburt gingen schon unzählige Tage und Wochen voraus, in denen ich regelmäßig Übungswehen mit hartem Bauch hatte. 

Deshalb war es für mich nicht wirklich überraschend, an diesem Morgen mit solch einer aufzuwachen. Doch es kann mir noch einer erzählen so etwas gibt es nicht – es lag von Anfang an eine besondere Art von Spannung in der Luft an diesem Tag. 

Keine Lust zu lesen?

Einfach den Beitrag als Podcast hören.

warum eine hausgeburt?

Wir haben uns für eine Hausgeburt entschieden, vor Allem weil wir selbsbestimmt sein wollten. Wir wollten selber entscheiden dürfen, wie, wie lange, unter welchen Umständen und mit welchen Menschen wir die Geburt Zuhause erleben möchten.

 

Unser eigenes Tempo, uns alle Zeit die wir brauchen geben zu dürfen, war uns wichtig. Keiner der uns reinredet einleiten zu müssen, im Krankenhaus spazieren zu müssen oder sonstige Erwartungen von außen.

 

Die Vorstellung im vertrauten Heim unsere Tochter auf die Welt zu bringen und sie direkt nach der Geburt bei uns zu haben und behalten zu dürfen, erschien uns wertvoll. Gemeinsam zu dritt danach im Bett mit dem Baby liegen bleiben, einfach nur zu bonden, war für uns außerdem ein wichtiger Punkt.

 

Wir haben uns vor dieser Entscheidung natürlich über mögliche Risikien informiert. Da die Schwangeschaft gut verlief, schien aber nichts dagegen zu sprechen.

 

Was FÜr die hausgeburt vorbereiten?

Im Vorfeld sollte man einige Dinge griffbereit haben. Diese legt man sich am Besten in einer kleinen Wanne oder Wäschekorb zurecht.

Dazu gehört:

  • 1x Malerflies
  • 2x große Bettlaken
  • 2x große Handtüchter
  • 2x Waschlappen
  • 3x Mullwindeln
  • 1x mittelgroße Schüssel
  • 1x Thermoskanne mit Kaffee (Dammschutz)
  • 1x Wärmflasche
  • Windeln
  • Anziehsachen für das Baby
  • Kamera für die Bilder danach (unsere Lieblingskamera)
  • Düftöle nach Bedarf
  • 1x Packung Flockenwindeln
  • 1x helle kleine Lampe
  • 2x Müllsäcke
  • 1x Einschlagdecke
  • 1x frische Kleidung für die Mama
  • 1x Mutterpass / Versichertenkarte
  • 1x Familienstammbuch der Eltern/Heiratsurkunde

Man sollte im Vorfeld abgeklärt haben wer die U2 beim Kind macht und wie man die Vitamin K Prophylaxe handhaben will.

 

was kostet eine hausgeburt?

Bei unserem Hebammenhaus in Villingen zahlt man für die Hebammen Bereitschaftspauschale 400€. Dies gilt für die ambulante Geburt im Geburtshaus, sowie die Hausgeburt.

Je nach Krankenkasse bekommt man mehr oder weniger anteilig die Kosten hierfür erstattet. Bei unserer Krankenkasse waren es 120€, was sich 2019 jetzt aber auf 300€ schon erhöht hat.

Unser geburtsbericht

Ich dachte mir noch im Bett „ Hm, etwas fühlt sich anders an, ist es etwa heute soweit?“ 

Dem Tag der Geburt gingen schon unzählige Tage und Wochen voraus, in denen ich regelmäßig Übungswehen mit hartem Bauch hatte. 

Deshalb war es für mich nicht wirklich überraschend an diesem Morgen mit solch einer aufzuwachen. Doch es kann mir noch einer erzählen so etwas gibt es nicht – es lag von Anfang an eine besondere Art von Spannung in der Luft an diesem Tag. 

Es war Samstag Morgen und wir gingen wie geplant nach dem Frühstück ins Brillengeschäft um für meinen Mann nach einer neuen Brille zu schauen. Dort war es schon so, dass sich mein Bauch ganz regelmäßig hart machte. Anders als sonst. 

Einen harten Bauch hatte ich schon seit dem 5.Monat immer wieder. Bevorzugt bei  körperlichen oder auch mal emotionalen Anstrengungen. 

Aber an diesem Tag waren sie gehäuft und ohne auf die Uhr zu schauen geschätzt regelmäßig alle halbe Stunde.

 

Doppelt hält besser? 😉

So ging es weiter bis Abends. Mein Mann verabschiedete sich irgendwann ins Büro (Abends planten wir gemeinsam noch einmal Essen zu gehen zu unserem Lieblingsitaliener) und ich schlief noch eine Runde. Etwas, was ich mir die letzten Wochen zuvor schön angewöhnt hatte. Aber der Schlaf war oberflächlich und leicht unruhig. 

Nach dem Aufstehen, ca. 17.00 Uhr ging ich erst einmal unter die Dusche. Auch hier wurde der Bauch ein paar mal gleich hart. Ungewöhnlich. Die Abstände hatten sich also verkürzt.

Aber außer einem hartem Bauch hatte ich nichts. Keine Rückenschmerzen oder Ziehen, kein Druck nach unten. „Naja“, dachte ich mir, „der Schleimpfropf ist ja noch nicht mal abgegangen, da werden es sowieso nur, wie sonst auch, Übungswehen sein.“

Doch kaum aus der Dusche heraus, ich war noch nass, schaute ich auf die Badewanne und entschloß mich doch tatsächlich noch ein Bad zu nehmen. Die ganze Schwangerschaft hatte ich noch kein Bad genommen. Was überkam mich denn jetzt? Aus der Dusche ins Bad?

Ohne lange zu überlegen lies ich das Wasser ein und genoß eine halbe Stunde die Wanne. Währenddessen kam keine einzige Übungswehe mehr. Mein Bauch war Butterweich sozusagen. Ich sprach mit der kleinen Maus, sagte ihr liebevoll, dass sie gerne jederzeit kommen dürfe, wir seien bereit. 

“Aha, also doch keine Hausgeburt in Sicht.“

Bei einem Bad nehmen die „echten Geburtswehen“ ja zu. Da sie bei mir komplett aufgehört hatten wusste ich nun Bescheid. 

Ich beendete das Bad, und richtete mich um einen Spaziergang zu meinem Mann zu machen. Ein Ritual das ich jeden Tag machte in der SS. Spazierengehen min. 45 min-max. 2 Stunden. Das musste einfach immer sein. 

Als ich mir gerade die Zähne putzte, ca 20 Minuten nach dem Bad, es war genau 18.30 Uhr, kam die erste „andere“ Wehe. 

Sie fühlte sich gleich anders an als alles was ich zuvor hatte in der ganzen SS. Eine ganz bestimmte Art Ziehen im Lendenwirbelbereich. Und dennoch, sie war zu leicht, als dass ich dachte dass es nun losginge. 

Aber ab da wurde alle 3 Minuten mein Bauch hart gepaart mit diesem Ziehen im unteren Rücken. 

Glücksgefühle…

Das war nun schon seltsam. Aber ich machte mich auf den Weg zu meinem Mann, Kopfhörer auf die Ohren, Lieblingsplaylist „Happy“ rein und mein Abendspaziergeang im mittlerweile schon dunkeln, ging los. 

Alle 3 Minuten weiterhin regelmäßig kamen die Wehen. Vorsichtshalber atmete ich langsam jedesmal in den Bauch ein und ganz langsam wieder aus. Mehr zu Übungszwecken für die „echte“ Geburt, dachte ich mir. Bis auf ein paar Mal konnte ich während der 45 Minuten Gehen einfach weiterlaufen. 3-4 Mal musste ich nur stehen bleiben um in den Bauch zu atmen. Dies fühlte sich einfach besser an. 

Durch die schöne Musik, die Dunkelheit und überall die weihnachtliche Deko mit unzähligen Lichterketten in den Häusern, nahm mein Spaziergang eine ganz besondere Stimmung an. Ich fühlte mich so unbeschwert und einfach nur glücklich. Mit jeder Wehe lächelte ich in mich hinein. Weh taten sie immer noch nicht. 

Kommen wir zur Stange…

Bei meinem Mann angekommen, kamen weiter alle 3 Minuten diese Wehen. Fabi schaute mich nur an und meinte: „Heute kommt sie“. Ich selber konnte es tatsächlich bis fast zum Schluss nicht einschätzen, ob es nun wirklich losging oder ob es wieder einfach nur ein Tag mit vermehrten Übungswehen wäre, denn sie waren einfach zu erträglich als dass es für Geburt sprach. 

Da dies meine 3. SS war hatte ich noch ungefähr in Erinnerung wie die Wehen die anderen beiden male waren. 

Wir entschieden uns erstmal nicht essen zu gehen, denn selbst, wenn es nur blinder Alarm wäre, so macht es sicher keinen so guten Eindruck, wenn die hochschwangere Frau am Nebentisch alle 3 Minuten tief ein und aus atmet 😉

Zuhause angekommen machten wir uns also ein schnelles Essen und schauten unsere Lieblingsserie. „Attack on Titans“ Jedoch musste ich dann bei jeder aufkommenden Welle mitllerweile aufstehen, weil dies einfach angenehmer auszuhalten war. Tv war somit schnell wieder aus und mein Essen konnte ich nicht einmal zur Hälfte essen. 

Mittlerweile war es ca 20.30 Uhr. 

Da wir eine Hausgeburt planten, konnten wir das Hebammenhaus, was uns bis dahin liebevoll betreute, mit der Bereitschaftsnummer anrufen, wenn die Geburt losginge. Da ich mir aber immer noch nicht sicher war, zog ich einen Anruf weiter hinaus. Unaufdringlich wie ich sein wollte. Denn die Abstände haben sich nicht verkürzt seit halb sieben. Und die Wehen waren vielleicht leicht intensiver nur geworden. 

Soweit so gut. 

Unsere Wohnung zieht sich mit einem offenen Treppenhaus über 3 1/2 Stockwerke, welche von oben bis unten mit langen Metallstangen verbunden sind. 

Und eine dieser Stangen sollte zu meinem besten Freund während der ganzen Eröffnungsphase werden, stellte sich heraus. Die Wehen kamen weiterhin regelmäßig nur die Intensität nahm langsam aber stetig zu. Jedesmal ging ich zur Stange, hing mich Regelrecht daran und tanzte soziusagen mit Hüftschwüngen von links nach rechts. Warum machte ich das? Keine Ahnung, Mein Körper übernahm. Ich entschied mich im Hebammenhaus anzurufen. Es war nun vielleicht ca. 21. Uhr. 

Ich schilderte, dass ich seit 18.30 Uhr prompt im 3 Minutentakt Wehen hätte, ich aber selbst nicht sicher weiß, ob es wirklich losginge denn eigentlich seien sie gut veratembar. Ich wolle keinen Wind um nichts machen, aber zur Sicherheit mal anrufen. Weiterhin Fruchtblase intakt, und kein Schleimpfropfabgang. 

Die Hebamme bat mich in einer Stunde noch einmal Feedback zu geben oder früher, wenn sich etwas ändere. 

In der nächsten Stunde wurden die Wehen schnell intensiver und wie mir schien, auch die Abstände leicht kürzer. Ca 2 Minuten nun. Die Hebamme rief mich zurück und ich brachte sie auf den aktuellen Stand. Sie bat mich, mich zu melden, wenn die Wehen schlimmer würden. Sie brauche noch etwas, aber würde sich dann in der nächsten halben Stunde auf den Weg machen.

Die Wehen wurden Stärker.

Ich tanzte weiter jedesmal um die Stange, konnte die Augen nur noch geschlossen halten und atmete einfach nur tief dazu ein und aus. Wirklich weh taten sie nicht. Sie waren einfach nur ziemlich intensiv. Das Hängen an der Stange schien mir das einzige was ich konnte um meinen Rücken zu entlasten. Rückblickend fühlte es sich wie eine Art Trancezustand für mich an in dem ich mittlerweile war.

Weil die Wehen so stark in den Rücken zogen, konnte ich mich kaum noch von der Stange wegbewegen zwischendurch, weil die Abstände schon so kurz waren. Zudem fing ich an zu schwitzen und mir kam es irgendwann so vor als ob mir die Kraft ausginge. Ab da an, bis fast zum Schluss habe ich gefühlte 50 mal gesagt :“Ich kann nicht mehr, ich weiß nicht ob ich das schaffe…“ Es war nicht der Schmerz an sich, sondern meine Kraft schien mit jeder Wehe aus dem Rücken herauszufließen.

„Irgendwas kommt jetzt gleich unten heraus!“

Ich versuchte schnell noch in einer Pause der Hebamme anzurufen. Ich sagte ihr, dass es nun knappe 2 Minuten seien und doch sehr intensiv sei.

Sie teilte mir mit, dass sich jemand auf den Weg gemacht habe und in einer halben Stunde da sein würde. Es könne aber sein, dass es vielleicht schneller geht bei uns, für diesen Fall…

“Keine Sorge, das bekommen wir schon hin, ich hab mich für so einen Fall vorbereitet“ fiel ich ihr ins Wort, da ich nicht mehr lange telefonieren konnte, die Wehen kamen zu schnell. 

Ja, tatsächlich habe ich mich für Notfälle mit einer Alleingeburt auseinandergesetzt, um das Wichtigste zu wissen. 

Ich legte auf und ging sogleich zu meinem Freund, der Stange. Hier angekommen massierte mein lieber Mann wieder den Rücken. Ich atmete wieder gaaaaanz tief ein und aus.

Aber auf einmal hatte ich das dringende Gefühl zum Bett zu gehen und mir die Hose auszuziehen. Irgendetwas bahnte sich nach unten draußen. Ich kniete mich mit geschlossenen Augen auf das vorbereitete Bett ( Malervließ kann ich wirklich nur empfehlen) und tastete unten eine kleine Wölbung die schon herausschaute.

Ich sagte Fabi, er soll mal schauen ob das nicht etwa schon der Kopf sei. Ich muss zugeben, leichte Panik stieg in mir auf. So schnell? Keine Hebamme da? Fabi schaute nach, sah eine weiße große Blase die herausdrückte und rief sofort der Hebamme an. „Es scheint schon der Kopf herauszukommen“. Die Hebamme bat ihn es zu halten, da klingelte es auch schon an der Tür, die Hebamme samt Schülerin kamen schnell herein und legten sofort Tücher und eventuell eine Schale unter mich.

Sie erkannte gleich, dass es die Fruchtblase war und in dem Moment platzte und gebar ich sozusagen die Fruchtblase. Das war schon ein erleichterndes Gefühl 🙂

„Wie schaffe ich es rechtzeitig vom WC zum Bett bevor das Baby herausflutscht?“

Nach ein Paar starken Wehen, in denen aber nicht wirklich etwas voranging, ging ich auf Anraten meiner Hebamme auf die Toilette um in dieser Position der Geburt etwas entgegenzukommen. 

Das tat auch gut, nur hatte ich einen so starken Druck nach unten, der sich anfühlte wie als müsste ich Stuhlgang machen. Deshalb hielt ich in jeder Wehe irgendwie dagegen. Als die Hebamme das erkannte, gab sie mir die Sicherheit, dass dies das Köpfchen sei das nach unten drücke.

Ich dürfe es ruhig kommen lassen. Nagut, wenn sie es sagt, dann mach ich das. Sie schlug mir vor in die Wanne zu gehen, das würde wahrscheinlich meinem Rücken gut tun. Aber da kam auch schon die nächste Wehe und ich lies einfach los und presste sogar etwas mit nach unten.

Da spürte ich, dass etwas kommt und sie sah auch, dass es gleich da sein würde. Sie fragte mich schnell ob ich mein Kind auf dem Wc oder im Bett gebären möchte. Die Antwort war schnell klar: Im Bett, sagte ich. Dann müsse ich aber sofort los, sagte sie. Ich stand auf, lief mit Ihrer Hilfe Richtung Bett aber nach ein paar Metern, 2 Treppenstufen später, kam mit der nächsten Wehe das Köpfchen.

Sie ermunterte mich weiter zu gehen und gestützt von ihr und meinem Mann, schaffte ich es gerade noch mit dem Kopf zwischen meinen Beinen zum Bett, kniete mich sogleich hin und wartete auf die nächste Welle. Zwei Wehen später lag unser Zuckersüßes und ach so zierliches kleines Töchterlein unter mir.

Ich konnte mein Glück nicht fassen und Tränen schossen mir in die Augen. Sie schrie sofort (ich hoffe dieses Geräusch nie mehr zu vergessen…) und war einfach nur wunderschön. 

Bonding, Bonding, Bonding…

Weil die Nabelschnur sehr kurz war, konnte sie nur an meinem Bauch und nicht auf meiner Brust liegen, was dem Bonding aber nichts abtat. Fabi, ich und die Kleine lagen einfach nur zusammen da. Haut auf Haut. Sie nuckelte fleißig an ihrem Daumen und staunte mit ihren großen Augen die Welt um sich herum an. Etwas, was sie heute, 11 Tage nach Geburt immer noch täglich mit so einem süßen Ausdruck macht. 

Die Plazenta lies sich Zeit. Die Hebammen gaben sie uns. Nach einer ganzen Weile, als die Nabelschnur auspulsiert war, durfte Fabi sie abklemmen und durchtrennen. Die kleine Maus konnte nun an die Brust und saugte gleich kräftig. Trotzdem dauerte es noch eine Weile bis die Plazenta ganz natürlich geboren wurde. 

Die ganze Nacht und den darauffolgenden Tag verbrachten ich und Fabi und die Kleine Haut an Haut. Durch meine Körperwärme benötigte sie keine Kleidung. So nah beieinander fühlte es sich einfach nur geborgen und liebevoll an. 

Rückblickend kann ich einfach nur von einer wunderschönen und harmonischen Hausgeburt berichten. Meine Erinnerungen daran sind noch sehr intensiv und präsent, vor allem in den ersten Tagen danach als ich an der Stange vorbeiging, überkamen mich erneut die ganzen tranceartigen Gefühle.

Es war eine intensive, unkomplizierte und schmerzarme Geburt. Ein großes Geschenk für mich war auch, dass ich keinerlei Geburtsverletzungen davontrug. Damit hatte ich nicht gerechnet, hatte ich doch bei der ersten SS einen Dammriss 1.Grades gehabt. Die zweite war ja ein Kaiserschnitt.

Mein Mann stand mir die ganze Zeit über zur Seite und stützte mich wo es nur ging. Auch wenn ich die Hälfte der Zeit die Augen zu hatte, wusste ich mich immer aufgehoben. Er war unglaublich tapfer bereit, sein Kind allein ohne Hebamme zu empfangen als es kurz danach aussah. Ich Danke Dir dafür. 

Ein großes Dankeschön gilt auch dem s`Hebammenahus Villingen.  Hier erfuhren wir liebevolle Begleitung während der SS. So ein Unterschied zum Frauenarzt, wo alles rein getaktet und medizinisch abläuft.

Die Hebamme, die bei unserer Hausgeburt dabei war, betreut uns nun unerwartet auch im Wochenbett, da meine geplante Hebamme kurzfristig ausfiel. Was für ein Geschenk, wenn die Hebamme die das Kind empfangen hat, auch die nächste Zeit über weiterbetreut. Vielen vielen Dank Dir für die liebevolle und sichere Begleitung während unserer Hausgeburt und das kurzfristige Einspringen in die Wochenbettbetreuung.

„Ich würde nie wieder im Krankenhaus einbinden wollen, wenn es nicht medizinisch unbedingt notwendig wäre.“

Diese Hausgeburt war die beste Entscheidung die wir diesesüglich treffen konnten.

 

Diese Hausgeburt war die beste

Entscheidung die wir diesesüglich treffen konnten.

Häufig gestellte fragen zur Hausgeburt

Wer macht die U1 bei einer Hausgeburt?

Die U1 findet ja unmittelbar nach der Geburt statt, das macht die Hebamme. Die U2 nach 3-10 Tagen macht ein Kinderarzt. Wenn er/sie dafür nicht ins Haus kommt muß man eben hinfahren, das muß ja auch nicht am WE sein.

Wann keine Hausgeburt?

Grundsätzlich gilt das man vorher mit seinem Frauenarzt gegebene Kontraindikationen bespricht.

Wünscht sich die Schwangere eine Hausgeburt, klären sie Arzt oder Hebamme über den Ablauf und mögliche Risiken auf. Die Hebamme entscheidet, ob sie die Begleitung einer Hausgeburt verantwortet – in kritischen Fällen muss sie einen Arzt hinzuziehen.

Liegt das Baby zum Beispiel quer, sitzt die Plazenta vor dem Muttermund oder leidet die Schwangere unter einer chronischen Krankheit, ist eine Hausgeburt in der Regel zu riskant.

Wo sollte die Hausgeburt stattfinden?

Zu Hause hast Du den Vorteil, dass du dich in deiner vertrauten Umgebung befindest und nur die von dir gewählten Personen an der Geburt teilhaben.

In ruhiger und persönlicher Atmosphäre bestimmst du im Teamwork mit der Hebamme den Ablauf der Geburt selber. Zusammen findet Ihr einen geeignet, ruhigen Platz für die Hausgeburt. Das Badezimmer/Klo sollte sich in der Nähe befinden.

Kurze Info:

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Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird.

Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird.

Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird und für wertvolle Erinnerungen sorgt.

familienurlaub in Pakostane kroatinen
Familienurlaub und Entspannung – geht das überhaupt? 
Tatsächlich gibt es dazu ein paar Kleinigkeiten, die man beachten kann. Über die Jahre, sind glaub ich nun fast schon 14 ;), hat sich doch einiges an Erfahrung dazu angesammelt. 

 

Wenn ich an den ersten Familienurlaub mit Baby zurückdenke, selber noch frischgebacken in die Elternrolle wachsend, über Camping im Hauszelt mit 3 Kleinkindern, bis hin zu wirklich völlig entspannten Ferien am Meer mit Teenagern, wird eine klare Entwicklung deutlich.

  1. Entspannung ist möglich (Juhuuuu wer hät`s gedacht)
  2. Je besser im Vorfeld das drum herum geplant, desto eher gelingt´s auch

 

Also Planung = Entspannter Urlaub?

Sicher ist jedem klar, was Familie bedeutet. Familie bedeutet in allererster Linie einmal Leben. Leben heisst Bewegung- Lebendigkeit. Wer Kinder hat, weiß gleich wovon ich spre… ähhh schreibe.

Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Bewegung, Durcheinander, Chaos aber auch Gefühle, Berg wie Talfahrten und und und gibt es. Es menschelt eben.

So muss das auch sein. 

Planung ist daher unheimlich erleichternd, aber eine Gelinggarantie gibt es leider nicht. 

Tipp Nr. 1:  Der Familienrat

Vielleicht hast Du schon davon gehört. Der Familienrat, man kann es auch anders nennen, gehört nicht nur in den Urlaub, sondern ist im Idealfall fester Bestandteil im Familienalltag.

Gerade deshalb darf er aber auch nicht im Urlaub fehlen.

Was bedeutet Familienrat:

Ins Leben gerufen wurde das System von dem Arzt und Individualpsychologen Rudolf Dreikurs, von dem ich übrigens überhochhinaus begeistert bin. Seine Erziehungsratgeber kann ich an dieser Stelle nur aller wärmstens empfehlen. Sinn und Zweck des Familienrates ist ein besseres Miteinander unter den Familienmitgliedern zu erreichen.

Dazu versammeln sich alle Familienmitglieder z.B. einmal die Woche und besprechen und entscheiden gemeinsam Schwierigkeiten, to do`s und was sonst so ansteht.

Um auf den Urlaub zurückzukommen:

Hier haben wir es einfach so gehandhabt, dass wir jeden Morgen beim ausgiebigen Frühstücken, alle gemeinsam entschieden haben, was wir an dem jeweiligen Tag unternehmen wollen. Dazu darf bei uns immer jeder zuerst seinen Wunsch äussern, dann kommt der Nächste an die Reihe. Wenn jeder durch ist, wird gemeinsam überlegt, was ergibt Sinn, vielleicht braucht man für das eine besseres Wetter, vielleicht ist es für eine Wandertour zu heiß, wem ist es besonders wichtig, wer wartet schon länger auf seinen Wunsch und und und. Schön, was sich hieraus auch immer für eine Gemeinschaft, ein Miteinander ergibt. Und was soll ich sagen, es funktioniert immer. Weil: Sich jeder Ernstgenommen und Wertgeschätzt fühlt. Nicht nur immer die Erwachsenen ihren Kopf und Plan durchsetzen. Das lässt Kinder und Teenager doch gleich geschmeidiger werden.

Für mehr Infos über den Familienrat haben wir Euch unten ein paar Bücher verlinkt.

 

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Tipp Nr. 2: Flexibel bleiben
Trotz Beschlossener Sache, können die Dinge manchmal anders kommen. Ein Kind wird von einer Wespe gestochen, jemand knickt um und verletzt sich, plötzlicher Magen-Darm Infekt oder ein Sonnenstich und der ganze Tagesplan muss umgeworfen werden.

Das ist zwar alles ärgerlich, sorgt auch bei dem einen oder anderen für Unmut der sich doch so gefreut hatte, aber es hilft  ja doch nichts. Deshalb ist es gut, wenn man als Erwachsene stets eine Notfall Plan B Lösung für solche Fälle im Hinterkopf hat. Denn, „That`s life“, solche Situationen können einfach vorkommen.

Je größer die Familie, desto höher die Wahrscheinlichkeit. Bewahrt man dann einen kühlen Kopf und lässt sich vom Gezeter der anderen nicht mit runterziehen, lässt sich der Tag noch retten. 

Retter in einer solchen Lage können sein, spontanes Eisessen, Vorlesestunde, Spielplatz oder freie Zeit am Meer der restlichen Familie, während der andere Elternteil das betroffene Kind versorgt. 

Je nach Alter Eurer Kinder sind das natürlich unterschiedliche Ansprüche. Auch hier gilt wieder – Planung im Vorfeld mit Informationen über den Urlaubsort kann etliche Ärgernisse und Zeitaufwand ersparen. 

Tipp Nr. 3: Aufgabenverteilung

Kommen wir zu den lästigen Aufgaben. Auch die gibt es im Urlaub. Hat man einen Hotel All-In Familienurlaub gebucht, fällt dieser Punkt nicht so sehr ins Gewicht. 

Für alle anderen sieht`s da schon anders aus. 

Ebenso wie beim Familienrat: Aufgaben an jedes Familienmitglied zu verteilen sollte schon im Familienalltag stattfinden und deshalb auch im Urlaub nicht fehlen. Dass man einem 4 Jährigem Kind andere Aufgaben geben muss als einem Teenager versteht sich von selbst. Aber immer noch wissen die wenigsten, wie wichtig und wertvoll altersgerechte Verantwortung zu übernehmen für die Kindliche Entwicklung ist. Dieses Thema würde allerdigings einen kompletten eigenen Blogpost füllen. 

Erholfaktor

Für den Erholungsfaktor im Urlaub ist es also unerlässlich die Arbeiten welche anfallen gerecht zu verteilen, damit die Mutter oder die Eltern nicht völlig abgehetzt wieder gleich gestresst wieder nach Hause kommen. Aus meiner Erfahrung haben sich Campingurlaube hervorragend dafür angeboten, den kleinsten das Spülen und abtrocknen beizubringen. Hier benutzten wir bevorzugt sowieso Kunststoff oder Melamim Geschirr, welches nicht kaputt geht.

Anfangs noch das Zuschauen wie es die Mama oder die großen Geschwister machen, dann mit Unterstützung das übernehmen von Spülen und Abtrocknen. Es wird so manchen wundern, wie stolz sich die kleinen fühlen, anstatt genervt davon zuspringen. Je älter die Kinder sind, desto selbständiger und verantwortungsbewusster können die Aufgaben abgegeben werden. Auch dies kann z.B. morgens beim Familienrat jeweils besprochen werden. 

Von: Wer übernimmt heute den Tischdienst, wer kocht, wer spült und wer räumt kurz auf, kann alles verteilt werden. 

Tipp Nr. 4: Auszeiten 

Absolut bewährt haben sich kleine Auszeiten, welche man sich gegenseitig freiräumt. Diese Inseln, die man nur für sich hat, sind unglaubliche Stimmungsretter und Erholungsfaktor. Ob es nun nur eine Halbe Stunde oder länger ist, bespricht man einfach.

In dieser Zeit sollte man nur absolut ungestört sein und tun und lassen können was man möchte. Wir für unseren Teil gehen z.B. unheimlich gerne in dieser Zeit ins Gym und powern uns erstmal eine Runde kräftig beim Training aus. Aber auch ein Schläfchen zwischendurch oder in Ruhe ein Buch am Strand zu lesen vollbringen wahre Wunder. 

Effekt

Der Effekt ist, dass man selber wieder Energiegeladener ist, Nerven sind neu geladen und aufgefrischt und die Laune muss nicht aufgrund sinkendem Energielevel auf Eisniveau abfallen. Zudem fühlt man sich in seiner Mutter/- Vaterrolle gleich viel Wertgeschätzter. 

So. Nun gilt dies natürlich nicht nur für die Erwachsenen, sonder auch ganz wichtig für die Kiddies. Gerade diese brauchen auch ihre eigene Zeit am Tag. Zeit in der sie nicht funktionieren müssen. Einfach nur spielen, malen, Buch lesen, vielleicht auch mal eine halbe Stunde TV schauen, je nachdem. Für die Gehirnentwicklung unablässlich.

 

Tipp Nr. 5: Adventures, Adventures

Was meinen wir damit?

Damit bei einem Familienurlaub nicht gleich Langeweile auftritt, gilt es für ein entsprechendes Programm zu sorgen. Keinesfalls meinen wir einen durchgetakteten Terminplan. Nein, es ist schließlich Urlaub 😉

Ob 1-2 geplante Ausflüge /Events die Woche oder jeden Tag ist Geschmacksache und obliegt jeder Familie. 

Nur, zwischendurch etwas zu unternehmen lässt das Familienmiteinander wieder aufblühen, man schweißt wieder mehr zueinander und die Abwechslung sorgt für frischen Wind und vor Allem ERINNERUNGEN!.

Eine oder gar zwei ganze Wochen nichts zu tun und nur am Strand zu oder im Hotelzimmer zu hängen ist vielleicht Paargerecht oder einer Familie mit größeren Teenagern. Jedoch in der Regel nicht für Familien mit Kindern im mittleren Alter. 

Erinnerungen

Und bedenkt auch noch einmal ganz wichtig die Erinnerungen! Etwas zu Unternehmen, gemeinsam Sehenswürdigkeiten zu entdecken, schafft soviel an guten Emotionen, an die man sich noch Jahre zurückerinnert. Ich weiß wovon ich spreche. Das können gemeinsame Spielabende,  Muschel-Sammel- Abendspaziergänge am Strand sein, Kajakfahrten, Ortsbekannte Sehenswürdigkeiten oder gebuchte Erlebnisausflüge. Ganz egal. Schauen sich die Kinder später die Fotos im Album an, zaubern sie sofort ein Lächeln und Erinnerungen hervor. 

Und darauf kommt es doch an, oder?

Sich also im Vorfeld über den Urlaubsort zu informieren scheint unumgänglich, um abschätzen und planen zu können was man unternehmen könnte. 

So, das waren sie. Unsere 5 Allerbesten Tipps für einen gelungenen Familienurlaub. 

Natürlich haben wir noch mehr, die wir je nach Urlaub oder Kurztrip miteinbauen, aber diese 5 sind unsere MUST HAVES…

Was sind Eure besten Tipps und Erfahrungen? Lasst es uns gerne wissen und schreibt einen Kommentar dazu 😉 Wir freuen uns und wünschen in diesem Sinne: 

 

Einen entspannten Familienurlaub mit Euren Liebsten…

Wie hat Euch unser Beitrag gefallen?
Lasst doch gerne ein paar Kommentare dazu da. Das würde uns natürlich brennend interessieren, damit wir auch mal neue Dinge ausprobieren können. 
Bis dahin, Eure Jasmin und Fabi

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Winterjacke für Teenies – praktisch oder nur gut aussehen?

Winterjacke

Let it snow… Heute mal in Rosa ;))) Ja, mein liebes Töchterlein hat sich dieses Jahr ein Outfit, Winterjacke und Stiefel in Rosa gewünscht. Wenn es um die Kleidung unserer Kinder geht, gehen die Meinungen, was angebracht ist, bekanntlich auseinander. Eine der wichtigsten Lektionen die ich in meinem Muttersein gelernt habe und von Anfang an praktiziere:

Lass die Kinder mitentscheiden.

Eigentlich ist es ganz einfach. Man legt den Rahmen fest in dem sich das Kind bewegen darf, seine eigene Wahl treffen darf. Dies schafft ein harmonischeres Verhältnis basierend auf Vertrauen das wir unseren Kindern schenken. Vertrauen, dass sie es schon recht machen. Vertrauen, das wir auch wieder zurückbekommen. Dies zeugt wiederum Anerkennung. Da es genug Situationen gibt wo wir denken, dass ein Kind einfach keine gesunde, vernünftige oder sichere Entscheidung treffen kann, legen wir den Rahmen fest und das Kind bekommt Eigenverantwortung.

Mein Rahmen hier war:
  • Die Winterjacke muss warm sein
  • Sie muss regenabweisend und
  • waschbar sein
Die Schuhe:
  • Sie mussten warm sein
  • Auf jeden Fall über den Knöchel gehen
  • Eine Rutschsichere Sohle haben

Mit diesen Vorgaben suchte sich die kleine Maus dieses hübsche Outfit heraus.

Oje dachte ich, echt jetzt? So hellrosa???
Aber, sie darf auch ihre Erfahrungen machen. Ich erklärte Ihr dass die Farbe wohl sehr anfällig für Schmutz sein würde. Ihre Antwort war natürlich nicht: „Achso?, dann nehme ich die natürlich nicht“ sondern wie nicht anders zu erwarten: „ Aber Mama!!!! Ich will die unbedingt!!! Die sind soooooo schöööööön!!!!!!…“
Gut, mir war wichtig dass sie warm und solide sind, also waren sie gekauft. Und siehe da, das Kind ist so sehr glücklich. Sie liebt Ihre neue Winterjacke und die Stiefel so sehr. Sie sind super bequem und warm.
Kleiner Nebeneffekt der entstand: Sie passt nun so gut auf Ihre neuen Sachen auf, bemerkte von sich aus dass man Flecken schnell sieht und kümmert sich selbst von sich aus um die sofortige Reinigung wenn sie nicht mehr ganz sauber sind. Werde ich erwähnen dass ich doch Recht hatte? NEEEEEEEE….. Die besten Lektionen sind doch die, die man selber machen darf… Und zugegeben, ein kleines bisschen neidisch bin ich ja schon 😉

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