Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird.

Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird.

Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird und für wertvolle Erinnerungen sorgt.

familienurlaub in Pakostane kroatinen
Familienurlaub und Entspannung – geht das überhaupt? 
Tatsächlich gibt es dazu ein paar Kleinigkeiten, die man beachten kann. Über die Jahre, sind glaub ich nun fast schon 14 ;), hat sich doch einiges an Erfahrung dazu angesammelt. 

 

Wenn ich an den ersten Familienurlaub mit Baby zurückdenke, selber noch frischgebacken in die Elternrolle wachsend, über Camping im Hauszelt mit 3 Kleinkindern, bis hin zu wirklich völlig entspannten Ferien am Meer mit Teenagern, wird eine klare Entwicklung deutlich.

  1. Entspannung ist möglich (Juhuuuu wer hät`s gedacht)
  2. Je besser im Vorfeld das drum herum geplant, desto eher gelingt´s auch

 

Also Planung = Entspannter Urlaub?

Sicher ist jedem klar, was Familie bedeutet. Familie bedeutet in allererster Linie einmal Leben. Leben heisst Bewegung- Lebendigkeit. Wer Kinder hat, weiß gleich wovon ich spre… ähhh schreibe.

Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Bewegung, Durcheinander, Chaos aber auch Gefühle, Berg wie Talfahrten und und und gibt es. Es menschelt eben.

So muss das auch sein. 

Planung ist daher unheimlich erleichternd, aber eine Gelinggarantie gibt es leider nicht. 

Tipp Nr. 1:  Der Familienrat

Vielleicht hast Du schon davon gehört. Der Familienrat, man kann es auch anders nennen, gehört nicht nur in den Urlaub, sondern ist im Idealfall fester Bestandteil im Familienalltag.

Gerade deshalb darf er aber auch nicht im Urlaub fehlen.

Was bedeutet Familienrat:

Ins Leben gerufen wurde das System von dem Arzt und Individualpsychologen Rudolf Dreikurs, von dem ich übrigens überhochhinaus begeistert bin. Seine Erziehungsratgeber kann ich an dieser Stelle nur aller wärmstens empfehlen. Sinn und Zweck des Familienrates ist ein besseres Miteinander unter den Familienmitgliedern zu erreichen.

Dazu versammeln sich alle Familienmitglieder z.B. einmal die Woche und besprechen und entscheiden gemeinsam Schwierigkeiten, to do`s und was sonst so ansteht.

Um auf den Urlaub zurückzukommen:

Hier haben wir es einfach so gehandhabt, dass wir jeden Morgen beim ausgiebigen Frühstücken, alle gemeinsam entschieden haben, was wir an dem jeweiligen Tag unternehmen wollen. Dazu darf bei uns immer jeder zuerst seinen Wunsch äussern, dann kommt der Nächste an die Reihe. Wenn jeder durch ist, wird gemeinsam überlegt, was ergibt Sinn, vielleicht braucht man für das eine besseres Wetter, vielleicht ist es für eine Wandertour zu heiß, wem ist es besonders wichtig, wer wartet schon länger auf seinen Wunsch und und und. Schön, was sich hieraus auch immer für eine Gemeinschaft, ein Miteinander ergibt. Und was soll ich sagen, es funktioniert immer. Weil: Sich jeder Ernstgenommen und Wertgeschätzt fühlt. Nicht nur immer die Erwachsenen ihren Kopf und Plan durchsetzen. Das lässt Kinder und Teenager doch gleich geschmeidiger werden.

Für mehr Infos über den Familienrat haben wir Euch unten ein paar Bücher verlinkt.

 

Produkte von Amazon.de

Tipp Nr. 2: Flexibel bleiben
Trotz Beschlossener Sache, können die Dinge manchmal anders kommen. Ein Kind wird von einer Wespe gestochen, jemand knickt um und verletzt sich, plötzlicher Magen-Darm Infekt oder ein Sonnenstich und der ganze Tagesplan muss umgeworfen werden.

Das ist zwar alles ärgerlich, sorgt auch bei dem einen oder anderen für Unmut der sich doch so gefreut hatte, aber es hilft  ja doch nichts. Deshalb ist es gut, wenn man als Erwachsene stets eine Notfall Plan B Lösung für solche Fälle im Hinterkopf hat. Denn, „That`s life“, solche Situationen können einfach vorkommen.

Je größer die Familie, desto höher die Wahrscheinlichkeit. Bewahrt man dann einen kühlen Kopf und lässt sich vom Gezeter der anderen nicht mit runterziehen, lässt sich der Tag noch retten. 

Retter in einer solchen Lage können sein, spontanes Eisessen, Vorlesestunde, Spielplatz oder freie Zeit am Meer der restlichen Familie, während der andere Elternteil das betroffene Kind versorgt. 

Je nach Alter Eurer Kinder sind das natürlich unterschiedliche Ansprüche. Auch hier gilt wieder – Planung im Vorfeld mit Informationen über den Urlaubsort kann etliche Ärgernisse und Zeitaufwand ersparen. 

Tipp Nr. 3: Aufgabenverteilung

Kommen wir zu den lästigen Aufgaben. Auch die gibt es im Urlaub. Hat man einen Hotel All-In Familienurlaub gebucht, fällt dieser Punkt nicht so sehr ins Gewicht. 

Für alle anderen sieht`s da schon anders aus. 

Ebenso wie beim Familienrat: Aufgaben an jedes Familienmitglied zu verteilen sollte schon im Familienalltag stattfinden und deshalb auch im Urlaub nicht fehlen. Dass man einem 4 Jährigem Kind andere Aufgaben geben muss als einem Teenager versteht sich von selbst. Aber immer noch wissen die wenigsten, wie wichtig und wertvoll altersgerechte Verantwortung zu übernehmen für die Kindliche Entwicklung ist. Dieses Thema würde allerdigings einen kompletten eigenen Blogpost füllen. 

Erholfaktor

Für den Erholungsfaktor im Urlaub ist es also unerlässlich die Arbeiten welche anfallen gerecht zu verteilen, damit die Mutter oder die Eltern nicht völlig abgehetzt wieder gleich gestresst wieder nach Hause kommen. Aus meiner Erfahrung haben sich Campingurlaube hervorragend dafür angeboten, den kleinsten das Spülen und abtrocknen beizubringen. Hier benutzten wir bevorzugt sowieso Kunststoff oder Melamim Geschirr, welches nicht kaputt geht.

Anfangs noch das Zuschauen wie es die Mama oder die großen Geschwister machen, dann mit Unterstützung das übernehmen von Spülen und Abtrocknen. Es wird so manchen wundern, wie stolz sich die kleinen fühlen, anstatt genervt davon zuspringen. Je älter die Kinder sind, desto selbständiger und verantwortungsbewusster können die Aufgaben abgegeben werden. Auch dies kann z.B. morgens beim Familienrat jeweils besprochen werden. 

Von: Wer übernimmt heute den Tischdienst, wer kocht, wer spült und wer räumt kurz auf, kann alles verteilt werden. 

Tipp Nr. 4: Auszeiten 

Absolut bewährt haben sich kleine Auszeiten, welche man sich gegenseitig freiräumt. Diese Inseln, die man nur für sich hat, sind unglaubliche Stimmungsretter und Erholungsfaktor. Ob es nun nur eine Halbe Stunde oder länger ist, bespricht man einfach.

In dieser Zeit sollte man nur absolut ungestört sein und tun und lassen können was man möchte. Wir für unseren Teil gehen z.B. unheimlich gerne in dieser Zeit ins Gym und powern uns erstmal eine Runde kräftig beim Training aus. Aber auch ein Schläfchen zwischendurch oder in Ruhe ein Buch am Strand zu lesen vollbringen wahre Wunder. 

Effekt

Der Effekt ist, dass man selber wieder Energiegeladener ist, Nerven sind neu geladen und aufgefrischt und die Laune muss nicht aufgrund sinkendem Energielevel auf Eisniveau abfallen. Zudem fühlt man sich in seiner Mutter/- Vaterrolle gleich viel Wertgeschätzter. 

So. Nun gilt dies natürlich nicht nur für die Erwachsenen, sonder auch ganz wichtig für die Kiddies. Gerade diese brauchen auch ihre eigene Zeit am Tag. Zeit in der sie nicht funktionieren müssen. Einfach nur spielen, malen, Buch lesen, vielleicht auch mal eine halbe Stunde TV schauen, je nachdem. Für die Gehirnentwicklung unablässlich.

 

Tipp Nr. 5: Adventures, Adventures

Was meinen wir damit?

Damit bei einem Familienurlaub nicht gleich Langeweile auftritt, gilt es für ein entsprechendes Programm zu sorgen. Keinesfalls meinen wir einen durchgetakteten Terminplan. Nein, es ist schließlich Urlaub 😉

Ob 1-2 geplante Ausflüge /Events die Woche oder jeden Tag ist Geschmacksache und obliegt jeder Familie. 

Nur, zwischendurch etwas zu unternehmen lässt das Familienmiteinander wieder aufblühen, man schweißt wieder mehr zueinander und die Abwechslung sorgt für frischen Wind und vor Allem ERINNERUNGEN!.

Eine oder gar zwei ganze Wochen nichts zu tun und nur am Strand zu oder im Hotelzimmer zu hängen ist vielleicht Paargerecht oder einer Familie mit größeren Teenagern. Jedoch in der Regel nicht für Familien mit Kindern im mittleren Alter. 

Erinnerungen

Und bedenkt auch noch einmal ganz wichtig die Erinnerungen! Etwas zu Unternehmen, gemeinsam Sehenswürdigkeiten zu entdecken, schafft soviel an guten Emotionen, an die man sich noch Jahre zurückerinnert. Ich weiß wovon ich spreche. Das können gemeinsame Spielabende,  Muschel-Sammel- Abendspaziergänge am Strand sein, Kajakfahrten, Ortsbekannte Sehenswürdigkeiten oder gebuchte Erlebnisausflüge. Ganz egal. Schauen sich die Kinder später die Fotos im Album an, zaubern sie sofort ein Lächeln und Erinnerungen hervor. 

Und darauf kommt es doch an, oder?

Sich also im Vorfeld über den Urlaubsort zu informieren scheint unumgänglich, um abschätzen und planen zu können was man unternehmen könnte. 

So, das waren sie. Unsere 5 Allerbesten Tipps für einen gelungenen Familienurlaub. 

Natürlich haben wir noch mehr, die wir je nach Urlaub oder Kurztrip miteinbauen, aber diese 5 sind unsere MUST HAVES…

Was sind Eure besten Tipps und Erfahrungen? Lasst es uns gerne wissen und schreibt einen Kommentar dazu 😉 Wir freuen uns und wünschen in diesem Sinne: 

 

Einen entspannten Familienurlaub mit Euren Liebsten…

Wie hat Euch unser Beitrag gefallen?
Lasst doch gerne ein paar Kommentare dazu da. Das würde uns natürlich brennend interessieren, damit wir auch mal neue Dinge ausprobieren können. 
Bis dahin, Eure Jasmin und Fabi

Letzten Beiträge

Noch etwas Zeit? Dann schau dir gerne unsere anderen Beiträge an.

Leckere Smoothie Bowl – Unser Rezept

Smoothie Bowl - Vegan Hmmm… Perfekt! Warum?Weil es superschnell geht, gut vorzubereiten, auch geglöffelt werden kann wenn man kaum Hunger hat - gerade für Berufstätige oder Kinder frühmorgens lebensrettend 😉 Schwierigkeit: Super einfach Zubereitungszeit: 5min...

Gebrannte Mandeln clean zubereiten mit Vanille Zimt

Gebrannte Mandeln - Zimt Vanille Wer kann ihnen schon widerstehen? Gebrannte Mandeln. Gehören nicht nur zur Weihnachtszeit dazu wie Ostern zum Ei (oder so ähnlich), sondern sind auch unterm Jahr immer eine Nascherei wert. Es gibt sie in den unterschiedlichsten...

Wie ein entspannter Familienurlaub möglich wird.

Familienurlaub und Entspannung - geht das überhaupt?  Tatsächlich gibt es dazu ein paar Kleinigkeiten, die man beachten kann. Über die Jahre, sind glaub ich nun fast schon 14 ;), hat sich doch einiges an Erfahrung dazu angesammelt.    Wenn ich an den ersten...

Winterjacke für Teenies – praktisch oder nur gut aussehen?

Winterjacke für Teenies – praktisch oder nur gut aussehen?

Winterjacke

Let it snow… Heute mal in Rosa ;))) Ja, mein liebes Töchterlein hat sich dieses Jahr ein Outfit, Winterjacke und Stiefel in Rosa gewünscht. Wenn es um die Kleidung unserer Kinder geht, gehen die Meinungen, was angebracht ist, bekanntlich auseinander. Eine der wichtigsten Lektionen die ich in meinem Muttersein gelernt habe und von Anfang an praktiziere:

Lass die Kinder mitentscheiden.

Eigentlich ist es ganz einfach. Man legt den Rahmen fest in dem sich das Kind bewegen darf, seine eigene Wahl treffen darf. Dies schafft ein harmonischeres Verhältnis basierend auf Vertrauen das wir unseren Kindern schenken. Vertrauen, dass sie es schon recht machen. Vertrauen, das wir auch wieder zurückbekommen. Dies zeugt wiederum Anerkennung. Da es genug Situationen gibt wo wir denken, dass ein Kind einfach keine gesunde, vernünftige oder sichere Entscheidung treffen kann, legen wir den Rahmen fest und das Kind bekommt Eigenverantwortung.

Mein Rahmen hier war:
  • Die Winterjacke muss warm sein
  • Sie muss regenabweisend und
  • waschbar sein
Die Schuhe:
  • Sie mussten warm sein
  • Auf jeden Fall über den Knöchel gehen
  • Eine Rutschsichere Sohle haben

Mit diesen Vorgaben suchte sich die kleine Maus dieses hübsche Outfit heraus.

Oje dachte ich, echt jetzt? So hellrosa???
Aber, sie darf auch ihre Erfahrungen machen. Ich erklärte Ihr dass die Farbe wohl sehr anfällig für Schmutz sein würde. Ihre Antwort war natürlich nicht: „Achso?, dann nehme ich die natürlich nicht“ sondern wie nicht anders zu erwarten: „ Aber Mama!!!! Ich will die unbedingt!!! Die sind soooooo schöööööön!!!!!!…“
Gut, mir war wichtig dass sie warm und solide sind, also waren sie gekauft. Und siehe da, das Kind ist so sehr glücklich. Sie liebt Ihre neue Winterjacke und die Stiefel so sehr. Sie sind super bequem und warm.
Kleiner Nebeneffekt der entstand: Sie passt nun so gut auf Ihre neuen Sachen auf, bemerkte von sich aus dass man Flecken schnell sieht und kümmert sich selbst von sich aus um die sofortige Reinigung wenn sie nicht mehr ganz sauber sind. Werde ich erwähnen dass ich doch Recht hatte? NEEEEEEEE….. Die besten Lektionen sind doch die, die man selber machen darf… Und zugegeben, ein kleines bisschen neidisch bin ich ja schon 😉

Folge uns auf

pinterest facebook

TRAVEL
Pakostane – Was man in 11 Tagen erleben kann
TRAVEL
Mailand in 56h
LIFESTYLE
Warum das Feuerwerk der anderen besser ist.