Mailand in 56h

Mailand in 56h

TRAVEL

Mailand in 56h

Italiens 2. größte Hauptstadt Mailand

Wer kennt das nicht? 

Man hat so seine Träume was man alles mal gesehen und erlebt haben will, wo man überall mal gewesen sein will. Schaut man sich dann seine Liste an, denkt man:

Boah, ok, vielleicht nicht ganz so realistisch. So eine Reise will schließlich bezahlt sein. Ein zwei gehen schon aber dann gibts schliesslich noch andere Dinge die man sich nebenher leisten will. Ja uns gehts genauso. Nur dass Traveln ziemlich weit oben den Platz belegt.

15 Sekunden Einblick in unser Wochenende

Also wie können wir das umsetzen?

Wir kamen, (wie andere auch schon), auf die glorreiche Idee mit Kurztrips in die umliegenden Gegenden anzufangen. So. Und was bietet sich da für eine Stadt wohl an, wenn man als Fokus Fotografie hat und gerade frisch vom italienisch Kurs kommt? Genau! Mailand.

Gut, ehrlich gesagt war unser ursprünglicher Wunsch Rom, aber die Flüge waren einfach zu teuer zu dem Zeitpunkt. Rom muss einfach warten. Gehört aber zu unseren unbedingt bald must haves. Also Mailand. Die Shoppingmetropole.

Kurzum, wir wollten in 2 1/2 Tagen Mailand erleben, Freitag hin, Sonntag zurück. Wir testeten ob sich ein Wochenendtrip nach Mailand lohnt, oder doch nur eintönig, kalt und stressig ist. Warum nicht?

Ein Flug war also schnell gefunden und es ging Freitag früh morgens los. Zwar schauten wir uns einen Reiseführer über die wichtigsten Mailand Sightseeing Locations an, jedoch stellte sich am Schluss heraus, dass eine ganz andere Methode viel entspannter und auch effektiver für uns war.

Wir überlegten einfach morgens was wir heute unbedingt sehen und machen wollten und gaben dies in eine Google suche ein – Route anzeigen und los gings. Waren wir in der Stadt, ließen wir uns einfach vom Strom der Menschen führen. Hört sich vielleicht exotisch, fragwürdig und wenig erfolgversprechend an, aaaaaber es  war tatsächlich entspannt und absolut lohnenswert.

Und das Beste: Es fühlte sich so richtig frei an. Frei das zu tun was und wann man es möchte. Keine lange Liste an getakteten todo`s, Stationen abklappern weil der Reiseführer sagt das muss man unbedingt gesehen haben.

Um dann Montag früh wieder bei der Arbeit zu sitzen und vor lauter gähnen sich erstmal das nächste Wochenende herbeizusehnen.

Mailand in einem Wochenende erleben geht eben auch richtig entspannt.

Tag 1: Dom und shoppen

Um 9.00 Uhr in Mailand angekommen ging es ganz unkompliziert direkt vom Flughafen mit einem Shuttle ( fährt im 15 Minuten Takt ) nach Mailand City hinein. Die Fahrt dauerte ca 1 Stunde. Mir persönlich kam das viel zu lang vor. Schliesslich wollten wir doch so schnell wie möglich Mailand sehen.

Nun denn, endlich am Bahnhof angekommen, stellten wir mit dem Handy das Hotel ein und liefen in ca. 15 Min. dorthin. Endlich konnte ich loslegen mit meinem italienisch. Ins Hotel einchecken gehört immerhin zu den allerersten Lektionen in so Fremdsprachen Kursen. Aber ich musste bitter feststellen dass italienisch im echten Leben komplizierter ist als in den Kursen.

Naja, es hat sich in den 56 h Mailand herausgestellt: In Hotels und Bahnhöfen spricht der Mailänder auch gut Englisch, ansonsten doch bevorzugt Italienisch.

So. Kaum eingecheckt, zogen wir auch gleich los. Hauptziel Nr.1 war natürlich der Mailänder Dom – Duomo di Santa Maria Nascente. Es ist tatsächlich eines der berühmtesten Bauwerke Europas und die drittgrößte Kirche der Welt überhaupt. Per Metro sehr gut zu erreichen. Man steigt aus und steht sozusagen direkt davor. Wahnsinnig imposant. Beeindruckendes Gebäude. Anscheinend der umfangreichste Marmorbau. Wenn man bedenkt dass die Italiener 600 Jahre daran gebaut haben.

Danach folgten wir einfach den Menschenmassen. Sie führten uns direkt hinter den Dom in eine wunderschöne Einkaufsstrasse mit Geschäften die keine Wünsche übrig liessen. Von elegant, trendy über cool und chic. Unglaublich teuer bis normal bezahlbar. Neben dem Dommarktplatz kamen wir dann auch letztendlich in die Galleria Vittorio Emanuele Passage,- eine der schönsten Einkaufspassagen der Welt. Und Leute, die ist wirklich ein Besuch wert. Richtig gutes Gefühl da drin zu stehen, sich von der Architektur beeindrucken zu lassen.

Um das Essen mussten wir uns in Mailand übrigens keine Sorgen machen, es stand soviel zur Auswahl, es war fas eine Qual dass man nicht alles durchprobieren konnte. Irgendwann ist doch tatsächlich auch bei uns die Magenkapazität begrenzt.

Nach der riesigen Shopping Tour haben wir uns gesagt dass das mindestes für ein Jahr reicht und sind völlig platt und erschlagen im Hotel angekommen. Aber es war`s tatsächlich wert.

Tag 2: Mailand Hautnah

Am 2. Tag wollten wir zu Fuß durch die Straßen und Gassen laufen, so versprachen wir uns das italienische Flair viel mehr mitnehmen zu können. Wir liefen also einfach drauf los. Immer weiter Gasse um Gasse und haben so nicht nur unzählige Km an diesem Tag gemacht, sondern auch echtes ungetrübtes Italienisches Temperament und Charme bei dem Eiscafe in der Seitengasse oder unendliche Ruhe und Zeitlosigkeit beim Schachspielen in kleinen Hinterhöfen erleben dürfen. Es war wunderschön. Und wieder mussten wir uns, um wo können wir was essen, keine ernsthaften Sorgen machen. Selbst für uns Kritiker, am Besten Laktose und Glutenfrei und bitte kaum Fett – easy. Es gibt einige Lokale, die Fettreduziertes Fleisch, oder Laktose frei und sogar Glutenfreie Brötchen oder Pizza anbieten. Grazie Mille Milano.

Am Abend zogen wir auf der Suche einem geeigneten Fitnessstudio los. Weil Essen und Training gehört für uns einfach zusammen. Hier auch mal kurz bei Google Maps “Fitnessstudio” eingegeben – und los gings. Die Suche erwies sich jedoch als Reinfall. Alle Studios hatten entweder um 18 Uhr am Samstag schon zu oder nahmen nur Mitglieder an. So entschlossen wir uns kurzer Hand zu einer Workoutsession im Park, den wir am Vormittag mal entdeckten. Hier gab es einen Spielplatz der sich hervorragend zum Training mit dem eigenen Körpergewicht anbot. Es war herrlich 🙂 Wir hatten unerwartet soviel Spass bei diesem Training. Und dazu auch noch umsonst. Werden wir in Zukunft öfter bei unseren Kurztrips einbauen.

Die Pizza danach bei einem guten Italiener den wir per Google fanden schmeckte gleich 3 mal so gut 😉

Fazit:

Wir haben Mailand spontan bereist. Es war ein super schönes Wochenende, es fehlte an nichts auch wenn man lange nicht alles erleben konnte. Mussten wir alles erleben? Nein. Haben wir irgendetwas vermisst? Nein. Das schönste war das echte ungetrübte italienische Flair, das wir aber nur durch unsere zu Fuß, “wir schauen mal wo es uns hintreibt „ Strategie erreicht haben.

Wir haben morgens überlegt was wir gerne machen wollten und googelte uns dann durch, mit Maps liefen wir dann hin oder nutzten auch mal die Tube. Wir hatten Shopping wie man es von Mailand erwartet, Fitness, Fotografie, Entspannung und haben uns kulinarisch ausgetobt.

Auch wenn es sich unorganisiert anhört es lief gerade deshalb so wunderbar. Seither machen wir das in jedem unserer Trips so 😉

Alles in allem. Mailand ist ein absolut cooles Reiseziel für einen Kurztrip. Unkompliziert, charmant, modisch und Kultur. Gar nicht nur kalte Shopping Metropole.

Wir kommen bestimmt mal wieder…

Pakostane

Pakostane

Pakostane. Urlaub in Kroatien

Jasmin Schmidtke

Kroatien

Pakostane

11 Tage von Adventure bis Zur Ruhe finden

Unser diesjähriger Haupt Traveltrip ging nach Pakostane – Kroatien.

Warum gerade dorthin? Wie kann man den Urlaub dort gestalten? Davon wollen wir Euch heute in diesem Blogpost berichten.

Die Urlaubszeit sollte wieder geplant werden und uns war klar: Dieses Jahr steht richtig viel Arbeit an. Neue Ziele wollen realisiert werden, dafür musste hart gearbeitet werden. Deshalb wird wenigerZeit für unsere geliebten Traveltrips sein als sonst. Also musste unser Urlaub ein Rundumpaket sein.

Räumlich weiter weg um den Arbeitsalltag auch leichter loslassen zu können, sowie Adventure und Erholung mussten gegeben sein. Wir wollten auf jedenfall angestaute Anspannungen abgebaut und neue Energie getankt haben wenn wir zurückkommen.

In Kroatien waren wir beide noch nie zuvor. Flug war dann schnell gebucht. Wir haben uns für eine Ferienwohnung entschieden um unabhängiger zu sein. Selbst kochen zu können was und wann wir es wollten.

“Pakostane, Kroatien”

Sommer 2017

Aber nun zum Ort: Pakostane:

Pakostane ist ein wunderschönes kleines Dorf mit ca 1800 Einwohnern, direkt an der Adria Küste. Es erinnert vom Charme an ein typisches malerisches kleines Fischerdorf.

Kurzum: Es bietet einem alles was das Herz begehrt. Angefangen von dem mediterranen Flair, Palmen, blühende Bougainvillas, direkt am Meer, über Kultur, zahlreiche Adventuresangebote, Nightlife, Entspannung bis hin zu medizinischen Versorgung und kleinen Supermärkten sowie Pekaras ( Bäckereien).

Die vielen kulinarischen Angebote nicht zu vergessen.

DAY 1: Was haben wir erlebt? 

Ankunft mit dem Flugzeug am Flughafen Zadar. Wir wurden von unserer Fewo- Vermieterin (Yvonne Apartments)  direkt amFlughafen abgeholt (wie lieb schon mal so begrüßt zu werden 🙂)

Die Fahrt mit dem Auto nach Pakostane dauerte ca. 30 Minuten. Die Wohnung war ca 38 qm groß, 1 1/2 Zimmer mit großer Essküche.

Sehr sauber, und ausreichend möbliert. Typisch für die Dalmatische Region dezent und kühl eingerichtet.

 

Tag 1 Impressionen als Video

Nach dem Wlan einrichten ging`s dann gleich los zum Meer. Zu Fuß 200 Meter. Aber hey ich kann Euch sagen; was für ein Anblick. Findet ihr es nicht auch das schönste? Der Moment wenn ihr nach langer Reise das erste mal das Meer erblickt? Die salzige Luft gespickt mit Sonnenstrahlen  in Euch aufsaugt? Ein Traum. Ich kann es jetzt noch schmecken… 😉

Obwohl wir Hunger hatten, trieben uns unsere Füße erstmal den wunderschönen Kieselstrand immer weiter entlang. Wie klar das Wasser hier war. Diese ersten Glücksmomente waren erfolgreich verbucht. Schwups waren wir tatsächlich sofort im Urlaub angekommen.

So ließen wir den Tag auch ausklingen. Am Strand entlang spazieren, Aussicht genießen, Fotos und Videos machen. Am Abend haben wir uns einen typischen kroatischen Hähnchen-Sandwich geholt. Lokal direkt am Hafen. Man könnte es eher mit einem 25 cm großen Fladen, gefüllt mit Hähnchenfilet, Salat und Soße beschreiben. Der war so gut, dass es den noch 3-4 mal in dem Urlaub gab.

Tag 2 als Video

Day 2 – Mein Geburtstag:

Ich liebe es ja über meinen Geburtstag weg zu sein. Zwar genieße ich es unendlich meine liebsten Freunde und Familie um mich zu haben, doch an meinem eigenen Tag nichts tun zu müssen ist mindestens genau so gut.

Heute war also mein Geburtstag und Fabi hat die Tradition eingeführt dass wir gegenseitig dem andern diesen besonderen Tag gestalten. Und zwar als Überraschung.

Das ließ sich auch im Urlaub im fremden Land machen. Der Tag war wunderschön.

Wir haben ausgeschlafen, ein richtig cooles Oldschool Gym ( Fitnessstudio ) im Ort gefunden wo wir ein super Training hinlegen konnten. Danach wurde dann ausgiebig am Hafen mit Meerblick gefrühstückt. Als Highlight sind wir dann Kajakfahren gegangen. Das war mega.

Bei www.dalmatiadventures.com haben wir das Kajak für ein paar Stunden gemietet und sind von Insel zu Insel gepaddelt. Da das Meer so klar in Dalmatien ist, hatten wir geniale Meeresgrund Einblicke. Von großen und kleinen Fischen, Seesternen, Seeigel und Seegurken haben wir alles gesehen.

Auf der größten erreichbaren Insel legten wir an und verbrachten die restliche Zeit ganz oben auf dem Gipfel um den Sonnenuntergang zu genießen, bevor es wieder zurück ging. Beendet haben wir den wunderschönen Tag dann mit der besten Pizza von ganz Pakostane, wahrscheinlich sogar von den ganzen umliegenden Orten. Oder hätte uns einfach nur alles so gut geschmeckt?

Neee, die war schon richtig richtig gut. Großes Lob an den Koch von Pizzeria Pjaca an dieser Stelle.

Day 3+4 – Dorfleben

An den nächsten beiden Tagen sind wir zu Fuß in den Nachbarort Biograd gelaufen was eine ganze Tagestour bedeutete und haben dort und auch in Pakostane selber das Dorfleben beobachtet.

Wie die Menschen hier wohnen mit ihren meist halbfertigen Häusern (die Häuser werden in Dalmatien oft nach oben hin nicht fertig gebaut, was laut Einheimischen wohl steuerliche Vorteile bedeutet ).

Wir begegneten einigen freilaufenden Hunden, aber alle waren zahm und zurückhaltend. Die Kroaten an sich strahlten alle Freundlichkeit und Offenheit aus. Legten eine Art gemächliche Gemütlichkeit an den Tag.

“Manchmal kann es auch in die Hose gehen”
Fotoshooting auf dem Weg nach Biograd

Day 5+6 – Meer und Strand

Den ganzen Tag genossen wir mal einfach nur die Sonne auf unserer Haut, das Meer und die Aussicht. Entspannung pur.

Tag 7 als Video

Day 7 – Wir machen uns mobil und rocken die Landstraßen

Heute waren wir abenteuerlustig. Wir trauten uns einen Roller in Pakostane bei Rent a Scooter zu mieten, obwohl wir beide noch nie im Leben Roller gefahren sind.

Um es auf den Punkt zu bringen: Es war so richtig cool. Ein wahnsinnig beeindruckender Tag.

Das Wetter spielte uns einen Streich, es stürmte obwohl die Sonne brannte. Wir suchten uns ein 39 km entferntes Ziel aus, was mit dem Roller eine ganze Weile ging.

Mit dem Sturm war es regelrecht abenteuerlich um es milde auszudrücken. Es gab doch die eine und andere Situation welche  ganz schön kritisch wurde nicht von der Straße geweht zu werden.

Für uns Fahranfänger Adrenalin pur. Aber wir haben es durchgezogen. Wir kamen heil in Sibenik an. Die malerische Stadt in der auch Teile von Game of Thrones gedreht wurden.

Wunderschön. Wider unseren Hoffnungen ließ der Sturm auf dem Rückweg nicht nach und wir fielen Abends völlig erschöpft aber mit einem Riesen zufriedenen Lächeln und ordentlich Stolz auf den Schultern todmüde ins Bett.

Day 8 – Dorffest

Pakostane hat einen Mountainbike Verein, welcher Jubiläum feierte. An diesem Tag drehte sich alles in diesem Ort um dieses Fest.

Es gab ein Radrennen, viel Essen und Trinken for free, alle tanzten und sangen. Eine Band spielte bis in die Morgenstunden.

Als wir am nächsten Morgen zum Frühstücken liefen, trafen wir doch tatsächlich noch Besucher vom Abend welche sich erst jetzt auf  den Nachhauseweg machten.

Tag 8 als Video
Die restlichen Tage ließen wir gemütlich auslaufen. Bisschen Meer und Strand hier, bisschen Fotografie und filmen da. Nochmal viel Entspannung getankt, bevor es dann am 11. Tag wieder nach Hause ging.

Unser Fazit:

Der Urlaub war so gut, dass wir, kaum waren wir zuhause, uns entschieden das kommende Jahr hier mit den Kindern Urlaub zu machen. Warum? Weil dieser Ort Pakostane in Kroatien uns alles gab was wir brauchten. Da man wirklich alles machen kann wenn man will, von Schnellboot Touren, über Wasserfälle und sportliche Aktivitäten bis zu Entspannung am und im Meer. Weil uns dieser Urlaub so genial entspannt und Spaß gemacht hat.

Die Menschen freundlich waren und das Wetter so mediterran.

Unser Urlaub zu zweit : Absolut empfehlenswert!

Die Familientauglichkeit wird in 5 Monaten getestet und natürlich hier berichtet 😉

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