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London an einem Wochenende

TRAVEL

London

Warum sich der Auszeiteffekt verstärkt
Jasmin Kretschmer
Eine Legendäre Stadt. Wir haben sie bereist und getestet was man an einem Wochenende von London sehen kann und ob sich das lohnt. Jedoch ließen wir bewußt die üblichen London must seen Things aus. 

Will man denn alle typischen Sightseeing Specials mitmachen, hat man nichts neues erlebt. Alles schon hundert mal auf irgendwelchen Postkarten, Travelblogs gesehen oder gar als Abschlussfahrt in der Schule erlebt. Wir wollten London ganz eigen erleben.

 

Wie haben wir das also gemacht?

 

Na, Laptop an, Flug und Hotel gebucht und los ging`s. Das Hotel suchten wir in einer Gegend nahe am Stadtzentrum aus, sodass ein Fußweg möglich war. Man ist dann einfach unabhängiger.

Freitag Abend Ankunft Nach dem Auschecken am Airport sind wir zunächst mit der Tube ein stück Richtung Stadtmitte gefahren, was wirklich einfach war. Den Rest sind wir zu Fuß gegangen.

Dabei konnten wir schon mal etwas der englischen Luft schmecken und hier und da den britischen eigenen Stil wahrnehmen. Nachdem Einchecken im Hotel waren wir natürlich hungrig und machten uns erst mal auf die Suche.

In der Hotelumgebung war auch gleich schon die nächste Tube Station, was uns das Vorwärtskommen erleichterte. Ziel Innenstadt. London bei Dunkelheit mit all seinen Lichtern und Menschen war für uns ein schönes Ankommen um auch den Abend ausklingen zu lassen.

Essen zu finden war natürlich wie in den meisten Städten kein Problem. Alle Vorlieben sind vorhanden. Cool war auch das Hauptrestaurant von Tim Wälzer mal gesehen zu haben oder natürlich Chinatown. Überall kommen Gerüche von den verschiedensten Speisen her, Musik und Gesprächsfetzen unterschiedlichster Sprachen.

„Was der Bauer nicht kennt…“

 …sollte er halt doch nicht essen. Am nächsten Tag beim Frühstücksbüffet war ja alles schön und gut, man wird auf die typisch feine englische Art bedient und angesprochen, wenn da nicht dieser Black Pudding (Wikipedia) gewesen wäre.

Also englisch können wir beide recht gut, somit war doch nicht damit zu rechnen dass Black Pudding nicht das ist, oder zumindest ähnlich dem, was es verspricht.  Hübsch angerichtet in kleinen Quadratischen Portiönchen und warm gehalten, war uns klar, hm, ja, warme Pudding schnitten.

Nach dem Probieren und erstem überraschten salzigen Geschmackserlebniss, probierten wir weiter um draufzukommen was denn nun die Geschmacksrichtung war. Die Farbe musste ja auch irgendwo her kommen. Black.

Die Auswirkungen in unserem Gehirn von dem Geschmack, Vorstellung und tatsächliches Erleben passten nicht zusammen. Damit mussten wir auch erst klarkommen. Wir kamen einfach nicht drauf, also googelten wir noch am Tisch nach. Siehe da, Black Pudding ist gar kein Pudding.

Nicht mal im Ansatz. Es ist cremig gerührtes und gekochtes Schweineblut. Auch Blutpudding genannt. Mindestens einer von uns musste erst mal aufs Klo rennen. Ab da waren wir vorsichtiger. Es stellte sich heraus dass auch in Fastfood Restaurants gerne Hirn im Salat serviert wird. Steht aber natürlich drauf.

Die App im Ausland: UBER
Englisches Flair erleben war heute die Devise. Wir entdeckten dass London auch die Personenbeförderungdienstleistung namens -Uber- verfügt. Wirklich eine richtig coole Sache, wir freuen uns in jeder Stadt wenn es die da gibt.

Mit Uber kann man super unkompliziert per App ein „ Taxi“ (private Personen die mit Ihrem Auto dort angemeldet sind und sich neben ihrem Job etwas dazu verdienen) bestellen, das im Moment in der Nähe ist, 1-4 Minuten später steht es genau da wo man sich befindet auch schon parat.

Wonderful. Die fahren einen dahin wo man will, bezahlt wird einfach per Paypal, ganz automatisch. Mit Quittung natürlich. Nice. Shoppen kann man in London sehr gut. Das Ladenangebot ist überwältigend. Da dies aber nicht unser Ziel war, schlenderten wir nur gemütlich durch die verschiedenen Strassen und Gassen der Innenstadt, aßen wenn wir hungrig waren und genossen das englische Ambiente.

Als wir eine BEN & JERRYs Eisdiele entdeckten, kamen wir beim besten Willen nicht drum herum und stellten uns an der schier endlos erscheinenden Schlange an. Aber Leute, es hat sich gelohnt.

Wow it tastes so awesome good.

Aber sowas von nochmal um längen besser als das gleiche nur vom Laden hier um die Ecke… Zwischendurch liefen wir zum Hyde Park um uns auf die Wiese zu legen und den Füßen bisschen Pause zu gönnen. Dieser Tag gehörte allein dem da sein in London. Für uns einfach mal abschalten.

Bahngleis 11 3/4   Der nächste Tag widmeten wir unserem Harrypotter Event. Hier in London sitzt ja die Warner Bros Produktion. Von der großen Halle über die Winkelgasse bis hin zu den Jellybeans mit der Geschmacksrichtung „Kotze“ kann man hier alles hautnah erleben. Schön die ganzen Requisiten aus dem Film mal in Natura zu sehen.

Auf jedenfall nicht nur für Kinder ein Erlebnis. Und falls man einen neuen Zauberstab braucht…gibts den hinterher auch im Shop zu kaufen 😉

 

Bevor wir schon wieder Richtung Airport gingen machten wir einen Abstecher zu Chipottle.

Unser allerliebster Food laden. Hier gibts einfach die Besten Burritos der Welt. Sollten wir jemals beim bereisen der Welt einen besseren finden, berichtigen wir dies natürlich.   Und ihr werdet es kaum glauben… Genau an diesem Tag war der „Burrito for free „Tag!!! Wahnsinn!

 

Wir waren im Glück. Die Schlange war bestimmt 100 meter die ganze Strasse entlang, aber wir waren noch gut in der Zeit bevor wir am Flughafen einchecken mussten.

 

Lohnt sich ein Wochenende London?

Definitiv ja. Warum? Weil man nicht einfach nur raus von zuhause ist. Mit London scheint man in einer ganz anderen Welt zu sein. Die Autos fahren auf der anderen Seite( unbedingt beim Strasse überwqueren beachten ;),  die Menschen kultivieren einen ganz anderen Umgang, ganz zu schweigen vom total anderen Essen.

 

Der Auszeit Effekt verstärkt sich dadurch enorm. Wer nicht die Klassischen Sightseeing Punkte abklappern muss, kann London an einem WE auch wirklich mal ganz entspannt als Ausgleich von Zuhause erleben.

Wir werden auf jedenfall wieder gehen, das nächste Mal aber mit den Kindern – zum Englisch lernen 😉 You know?…

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